Angesichts des Erstarkens antidemokratischer und populistischer Strömungen haben die demokratischen Fraktionen im Kreistag Stade heute eine gemeinsame Resolution zur Förderung der Demokratiebildung an Schulen verabschiedet. Der überfraktionelle Antrag von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, FWG, FDP und Die Linke unterstreicht die dringende Notwendigkeit, junge Menschen für die Werte der freiheitlich-demokratischen Grundordnung zu sensibilisieren – insbesondere durch die Auseinandersetzung mit dem Holocaust, Antisemitismus, Rechts und Linksextremen Ideologien.
Die Resolution betont, dass Schulen nicht nur Orte der Wissensvermittlung, sondern auch erlebbare Demokratie sein müssen.
„Demokratie lebt vom Mitmachen und Hinterfragen. Wenn wir wollen, dass junge Menschen Extremismus erkennen und ihm widerstehen, müssen wir ihnen die Werkzeuge dafür an die Hand geben – und das beginnt im Klassenzimmer“, so Britta Sanders, Bündnis 90/Die Grünen und Initiatorin des Antrags. „Geschichte darf nicht in Vergessenheit geraten, und Demokratie darf nicht als selbstverständlich hingenommen werden.“
Konkrete Maßnahmen: Zeitzeugengespräche und Auftaktveranstaltungen 2026
Um die theoretische Auseinandersetzung mit praktischen Erfahrungen zu verbinden, planen die demokratischen Parteien zwei Auftaktveranstaltungen im Jahr 2026, bei denen Zeitzeugen des NS-Regimes mit Schüler*innen ins Gespräch kommen.
Die Kosten für Referent*innen und Organisation tragen die Fraktionen gemeinsam; haushaltsrelevante Belastungen für den Landkreis entstehen nicht. „Diese Dialoge sind ein zentraler Baustein, um historische Verantwortung mit aktueller Handlungsfähigkeit zu verknüpfen“, heißt es in der Resolution.
Hintergrund: Demokratieförderung als gesellschaftliche Aufgabe
Der Beschluss reagiert auf bundesweite Entwicklungen, darunter steigende Zahlen rechtsextremer Vorfälle und eine zunehmende Polarisierung in der politischen Debatte. Der Landkreis Stade setzt damit ein deutliches Zeichen für Prävention und Aufklärung – und zeigt, dass Demokratieförderung eine gemeinsame Aufgabe aller demokratischen Kräfte ist.
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