Herzlich willkommen beim Ortsverband Buxtehude-Apensen

27.11.2021

Kreisvorstand: Verstärkung aus dem OV Buxtehude

Auf der Vorstandsnachwahl am vergangenen Mittwoch in Jork wurden Joachim Fuchs (Buxtehude) und Benjamin Schröder (Sauensiek) zu neuen Beisitzern gewählt. Der Kreisvorstand Stade besteht nun aus den Sprecherinnen Lea Zimmermann (Harsefeld) und Barbara Zurek (Stade) und neben Benjamin und Joachim als weitere Beisitzerin Sandra Deutschbein (Himmelpforten), sowie Wilfried Böhling (Stade) als Kreiskassierer.
Joachim Fuchs sagte nach der Wahl: „Ich freue mich sehr auf die Arbeit im neu zusammengesetzten Kreisvorstand und dabei den Schwung aus den erfolgreichen Kommunalwahlen und dem großen Mitgliederzuwachs in Buxtehude mit in den Kreis zu nehmen. Ich möchte mich für eine ortsübergreifende Zusammenarbeit einsetzen, um gestärkt in die Landtagswahl zu gehen und um den Kreis fit für eine grüne Zukunft zu machen.

14.11.2021

Brief des Vorstandes OV Buxtehude/Apensen an den Bundesvorstand

B‘90/Die Grünen OV Buxtehude/Apensen

Liebe Annalena, lieber Robert, liebe Koalitionsverhandler:innen,

mit Besorgnis erreichen uns Nachrichten aus Presse und Fernsehen, dass die laufenden Koalitionsverhandlungen nicht im Sinne von uns Grünen verlaufen:Die FDP scheint alle ihre Kernforderungen 1:1 in den künftigen Koalitionsvertrag definiert zu bekommen (kein Tempolimit, keine Abstriche bei der Pendlerpauschale und beim Dieselprivileg...)

Die Grünen dagegen lassen sich um der guten Verhandlungsstimmung wegen mit schwammigen Formulierungen abspeisen, welche am Ende des Tages nichts wert sein werden.

Es werden Formulierungen aus dem Sondierungspapier zitiert, die einen deutlichen Rückschritt im Vergleich zu bestehenden Gesetzen der Großen Koalition bedeuten würden, wie etwa beim Klimaschutzgesetz, wo nun nicht mehr jeder einzelne Sektor (wie z.B. Verkehr, Energiewirtschaft etc.) in die Verantwortung genommen werden soll, sondern nun von „sektorübergreifenden Zielen“ die Rede ist. Einem künftigen Schwarze-Peter-Zuschieben bei allgemeinem "Nicht geliefert haben" wird hier Tür und Tor geöffnet.

Die Grünen scheinen bei den Verhandlungen sogar derart in die Defensive zu geraten, dass sie jetzt schon die Umweltverbände zu Hilfe rufen, um ihren eigenen Forderungen Nachdruck zu verleihen.

Das alles schockiert uns! Wir fordern Euch auf, klare Kante zu zeigen und auf keinen Fall in unserem Kernkompetenzbereich Klimaschutz die Kröten der Koalitionspartner zu schlucken. Lasst den Zeitplan der Koalitionsverhandlungen so lange laufen, bis das Ergebnis stimmt.

Dass es zäh wird mit den Koalitionspartnern, war abzusehen, aber bitte macht mehr draus als das, was jetzt im Sondierungspapier steht!

Grüne Grüße,
Bündnis 90/Die GRÜNEN Ortsverband Buxtehude-Apensen
Der Vorstand 09.11.2021

28.09.2021

Neues Führungsteam

Auf ihrer gestrigen ersten Sitzung wählte die neue grüne Stadtratsfraktion ihr Führungsteam:

Fraktionsvorsitzende sind Bettina Priebe (oben links) und Nils Rademacher (oben rechts).

Ihre Stellvertreter*innen sind Janet Hüsgen und Ulrich Felgentreu.

13.09.2021

Herzliche Glückwünsche: Die frisch gewählte grüne Stadtratsfraktion

Mit gemischten Gefühlen

Mit gemischten Gefühlen haben die Grünen das Wahlergebnis empfunden. Der Sprecher des OV, Erhard Arhelger schreibt in einem Brief an die grünen Mitglieder: Die klare Niederlage bei der Bürgermeisterwahl habe doch alle überrascht. 

Auf der Wahlparty im Rebels Choice dankten die Grünen Michael Lemke für seinen großen Einsatz mit stehenden Ovationen. Ohne ihn wäre auf der anderen Seite das gute Abschneiden der Grünen bei der Stadtratswahl nicht denkbar. Auch der Vorstand dankte Lemke für 15 Jahre engagierte grüne Politik.

Arhelger: Es habe zwar nicht für einen grünen Bürgermeister gereicht, aber mit 23,06% (2016 – 17,9%) haben die Grünen ihr bestes Ergebnis ever eingefahren und 9 statt nur 7 Mandate errungen. Auch in der Samtgemeinde Apensen haben die Grünen mit knapp 13% ihr Ergebnis aus 2016 (11,4%) verbessern können.

12.09.2021

Stadtratswahl Buxtehude: Klare Mehrheit für die Klimaneutralität 2035!

Foto: Ingrid Klausmann

Auch wenn die Bürgermeisterwahl für die Grünen verloren ging, bei der Stadtratswahl haben sie ihr bestes Ergebnis erreicht. Und da die SPD ebenfalls 2035 die Klimaneutralität erreichen will, gibt es hierfür eine klare Mehrheit. Das ist ein positives Signal für den Klimaschutz! (JB)

08.09.2021

Kein ALDI-Neubau im Westmoor!

Mit dieser Forderung demonstrierten am 07.09. knapp 100 Menschen vom Petri-Platz zum vorgesehenen Baugebiet. Ein breites Bündnis von politischen und Umweltorganisationen hatte dazu aufgerufen, um zu demonstrieren, dass man mit dem rücksichtslosen Verhalten von ALDI und dem unsäglichen Beschluss der Ratsmehrheit nicht einverstanden ist. Eine weitere Zerstörung des Moores, das sowohl für die Bindung von CO2 als auch als Wasserspeicher und für den Artenschutz so wichtig ist, darf es nicht geben!

Nach einem musikalischen Auftakt mit Harald Winter berichtete Michael Lemke von seinen Gesprächen mit der ALDI-Geschäftsleitung. Diese betonte ihren Besitzanspruch auf das Gelände, ohne auf die ökologischen Folgen einzugehen. Es habe bereits 2016 positive Gespräche mit dem Landkreis gegeben. Zu diesem Zeitpunkt war der Politik in Buxtehude noch nichts davon bekannt. Der Landkreis habe zugestimmt, dass trotz Moor gebaut werden könne. Inzwischen wurde das fragliche Gebiet als Biotop ausgewiesen. Das hinderte eine Ratsmehrheit trotzdem nicht daran, der Bebauung im Juni zuzustimmen., obwohl man sie zu diesem Zeitpunkt noch hätte verhindern können. Benjamin Koch-Böhmke von der Linken vertrat in seiner Rede einen ähnlichen Standpunkt wie Lemke. SPD, CDU und FDP hätten trotz neuer Erkenntnisse über den Wert des Westmoores (Ausweisung als Biotop) ihre Position nicht verändert.

Die Buxtehuder*innen sollten am kommenden Sonntag durch ihr Wahlverhalten zeigen, dass es ein „Weiter so“ in dieser Stadt nicht geben darf! (IB)

01.09.2021

Geflüchteten aus Afghanistan Zuflucht geben!

Das beantragt die grüne Stadtratsfraktion und führt aus, die Stadt habe sich im Seebrücken - Beschluss vom 12.12.2019 zu ihrer Verantwortung, Menschen zu helfen, die durch Krieg, Verfolgung und andere Notlagen ihre Heimat verlassen haben und in Deutschland Zuflucht suchen bekannt. Auf dieser Basis kann gegenüber dem niedersächsischen Innenministerium signalisiert werden, dass Buxtehude sich neben den Zuweisungen über den Landkreis bereiterklärt, Geflüchtete aus Afghanistan aufzunehmen.“ 

Michael Lemke: „Es muss eine Selbstverständlichkeit für Buxtehude sein, hier unverzüglich zu helfen! Die extreme Situation in Afganistan erfordert ein sofortiges Handeln, um den Menschen zu helfen, denen die Flucht noch möglich war und hoffentlich ist.“ 

Zum Antrag​​​​​​​

Claas Goldenstein, Christian Meyer, Michael Lemke (Foto: Ingrid Klausmann)

Am 28.08.21 war der ehemalige Landwirtschafts- und Verbraucherminister Christian Meyer zu in Buxtehude. Im gut gefüllten Deck 2 präsentierte er sachkundig und unterhaltsam zugleich seine Kenntnisse und Ideen über den niedersächsischen Weg zum Naturschutz.

Zunächst ermutigte Meyer das Publikum mit den sehr guten Ergebnissen des "Volksbegehrens Artenvielfalt.Jetzt!", die dazu geführt haben, dass die Landesregierung „freiwillig“ eine Reihe von Maßnahmen auf den Weg gebracht hat: Mit dem Naturschutz-, Wasser- und Waldgesetz werden u.a. der Einsatz von Glyphosat in Naturschutzgebieten verboten und breite Grünstreifen an landwirtschaftlichen Wegen vorgeschrieben. Auch die Finanzierung des Naturschutzes wurde aufgestockt. Nun liegt die Aufgabe bei den Kommunen, die Beschlüsse auch umzusetzen. Zu oft werde bei Verstößen gegen den Natur- und Artenschutz weggesehen. So sind z.B. Gärten, die nur aus Steinen und einzelnen Sträuchern bestehen, laut Bauordnung schon länger verboten - trotzdem wird nichts dagegen unternommen.

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28.08.2021

Katharina Fegebank in Buxtehude: Mit Michael Lemke gemeinsam die Zusammenarbeit von Hamburg und Buxtehude verbessern!

Katharina Fegebank und Michael Lemke auf einer kurzen Kundgebung am Halepaghen-Brunnen. (Foto: Ingrid Klausmann)

Katharina Fegebank, zweite Bürgermeisterin von Hamburg, begrüßt die Kandidatur von Michael Lemke zum Grünen Bürgermeister von Buxtehude.

Sie erhofft sich mit dessen Wahl eine Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Hamburg und Buxtehude. Sowohl bei der Mobilitätswende als auch beim Tourismus, der Wirtschaft und beim sozial gerechten Bauen wünscht sie sich ein intensives Miteinander.

Katharina Fegebank: „Veränderung beginnt vor Ort.“ Diese habe Auswirkung auch auf die globale Veränderung.

Die Hamburger Bürgermeisterin wünscht Michael Lemke „viel Erfolg beim Endspurt.“ (I.B.)

Auf Einladung des Ortsverbandes Bündnis 90/Die Grünen besuchte Filiz Polat, die Spitzenkandidatin der niedersächsischen Grünen für den Bundestag, die AWO in Buxtehude. Als migrationspolitische Sprecherin der Bundestagfraktion wollte sie sich ein Bild von der Arbeit vor Ort machen. Dierk van Dülmen, Leiter der Abteilung für Migrationsberatung bei der AWO und seine Kollegin Cornelia Meyer berichteten vom nach wie vor großen Beratungsbedarf bei den Geflüchteten. 5000 bis 6000 Kontakte haben die AWO-Beratungsstellen im Landkreis, 1500 Fälle werden von den insgesamt 13 Mitarbeiter*innen (12 Stellen) pro Jahr betreut. „Die Arbeit ist nicht weniger, sondern anders geworden,“ berichtete Herr van Dülmen. Während es anfänglich um die akute Notfallbetreuung und Unterstützung bei diversen Antragsverfahren ging, steht heute die Begleitung der Person in seinem Lebensumfeld und die jeweils aktuellen Herausforderungen im Vordergrund, einschließlich der Traumabearbeitung.

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Mit dem Argument, rund um Buxtehude gäbe es genug Wald und Moore, in denen sich Hunde bewegen können, wurde im Januar unser Antrag Freilaufflächen für Hunde einzurichten, abgelehnt. Doch gerade in der Brutzeit vom 1. April bis Mitte Juli müssen Hunde dort angeleint werden. Über ein viertel Jahr lang können sie sich also nicht ihrer Natur gemäß bewegen. „Das ist nicht im Wohle unserer Tiere" habe wir mehrfach in Gesprächen zu unserem Wahlkampf gehört.

18.08.2021

Protze und Lemke treffen sich in Buxtehude

In vielen Punkten gibt es Übereinstimmung zwischen dem Grünen und dem Sozialdemokraten

Im Rahmen des regelmäßigen Stammtisches der Buxtehuder Grünen, haben sich Björn Protze, Landratskandidat, der von den Grünen unterstützt wird und Michael Lemke, der grüne Buxtehuder Bürgermeisterkandidat, über ihre Positionen ausgetauscht. Mit dabei waren Mitglieder der Grünen aus Buxtehude und auch Bürgerinnen und Bürger, die sich ins Gespräch eingeschaltet haben.

Das Thema Klimaschutz war für beide zentraler Angelpunkt des Gespräches. Michael Lemke setzt sich dafür ein, dass Dächer und Parkplätze mit Photovoltaikanlagen belegt werden können. Diesen Ansatz teilt Björn Protze, denn es eint ihn mit den Grünen, dass das eine großes Ziel, Klimaneutralität bis 2035, ein zentrales Projekt werden wird. Dafür muss - und darüber waren sich beide Kandidaten einig - der IST-Zustand der CO2 Emission aufgenommen werden, um dann weitere Maßnahmen für den Klimaschutz durchzuführen.

Auch der Hochwasserschutz wird eine zentrale Aufgabe in den kommenden Jahren. Die Ereignisse in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen haben gezeigt, dass hier enormer Handlungsbedarf herrscht, so erklärte Protze.

Michael Lemke liegt für die Hansestadt Buxtehude besonders das Thema Wirtschaftsförderung am Herzen. Er möchte die Kleinstaaterei überwinden: Jedes Unternehmen, das sich ansiedelt, jedes Start-Up kommt grundsätzlich allen Gemeinden und den beiden Städten zugute. Lemke will über eine Zentralisierung der Wirtschaftsförderung beim Landkreis nachdenken. Als Landrat stünde Björn Protze einer solchen Überlegung offen gegenüber, wenn sie von den Städten und Gemeinden ins Spiel gebracht wird.

Ein weiteres Thema im Austausch mit den Grünen und deren Bürgermeisterkandidaten war für Björn Protze die Zukunft der Elbe-Kliniken. Alle waren sich darüber einig, dass eine kommunale Trägerschaft weiterhin von zentraler Bedeutung ist und die Rückkehr zum Tarifvertrag das Ziel sein muss.

13.08.2021

Zerstörung des Westmoors: „Aldi“ redet drum herum!

Nachdem der grüne Bürgermeisterkandidat in einem Brief „Aldi Nord“ gebeten hatte, ihr Projekt „Neubau des Marktes im Westmoor“ zu überdenken, da ein für das Klima und die Artenvielfalt wichtiges Moor zerstört wird, hat „Aldi Nord“ genauso nett wie die Bürgermeisterin diese Umweltfrevel rhetorisch verpackt: 

Sie bräuchten einen größeren Markt, es gäbe Ausgleichsflächen, und der neue Markt sei sooo öko, dass er keine fossile Energie mehr benötige. 

Michael Lemke hat sehr enttäuscht auf das Aldi-Schreiben reagiert: „Auch große Konzerne müssen sich den Herausforderungen der Klimakrise stellen. Mit ihm als Bürgermeister gibt es keine Versiegelung des Moores.“

Aber er will mit Aldi im Dialog bleiben und hat deshalb drei Fragen an die Firma geschickt:

  • Warum können sie nicht am alten Standort neu bauen?
  • Wo und in welcher ökologischen Qualität befinden sich die „Ausgleichsflächen?
  • Wie wollen sie die behauptete nachhaltige Qualität des neuen Marktes mit der Zerstörung eines wichtigen Biotops verrechnen?

Er sei auf die Antworten gespannt, so Michael Lemke. (JB)

Michael Lemke begrüßt die Mitglieder und Gäste des Grünen Netzwerkes im Kulturforum

Fachtagung des Grünen Netzwerks Metropolregion Süderelbe

„Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir in den nächsten drei Dekaden noch weiter nebeneinander her planen wie bisher!“ Mit diesem Statement leitete Dominik Lorenzen, grüner Fraktionsvorsitzender in der Hamburgischen Bürgerschaft, das Treffen des Netzwerkes am 7.8.21 im Buxtehuder Kulturforum ein. Er nahm damit Bezug auf eine OECD-Studie zur Entwicklung der Metropolregion Hamburg aus dem Jahr 2019. Dort wurde festgestellt: „Es gibt kein zwischen städtischen und ländlichen Gebieten abgestimmtes Tourismusangebot. Stattdessen wird mit unterschiedlichen Marken für verschiedene Teile der Region geworben. (…) Grund dafür sind starke lokale Identitäten sowie der Wunsch der Trägerländer, (…) für ihr Bundesland als Ganzes“ eine Marke zu propagieren.“ Es fehle „an einer gemeinsamen Tourismusstrategie“.

„Diese Grenzen müssen wir überwinden um zu einem nachhaltigen Naherholungs- und Tourismuskonzept zu kommen,“ formulierte Michael Lemke, grüner Bürgermeisterkandidat in Buxtehude Motivation und Ziel der Fachtagung. Impulse gaben der Manager des Hotels Navigare, Raimund Schied, und Katrin und Dierk Augustin vom gleichnamigen Demeter-Obsthof. 

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Janet Hüsgen, Ricarda Lang, Michael Lemke

Am 30.07.21 war die stellvertretende Bundesvorsitzende und frauenpolitische Sprecherin der Grünen, Ricarda Lang, zu Gast in Buxtehude. Im Deck 2 legte sie dem Publikum in einem äußerst interessanten und engagierten Vortrag das Konzept der Grünen für den Pflegebereich vor.

Zur Zeit herrsche der Ausnahmezustand in der Pflege. Das sei aber auch schon vor der Corona-Krise so gewesen.Ziel einer verantwortlichen Politik müsse es sein, dies radikal zu ändern. Dafür seien konkret folgende Maßnahmen erforderlich:

Erhöhung der Löhne. Da sich die kirchlichen Träger gegen einen verbindlichen Tarifvertrag ausgesprochen haben, sollte die Pflegeversicherung nur noch mit Institutionen zusammenarbeiten, die nach Tarif bezahlen.

Reform der Pflegeversicherung: Der Teil, der privat übernommen werden muss, soll gedeckelt werden und der darüber hinaus gehende Betrag müsse von der Versicherung übernommen werden.

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Leider haben Lock down, Ausgangssperren und die weiteren Einschränkungen durch die Pandemie zu einer Zunahme an häuslicher Gewalt gegen Frauen geführt. Deshalb beantragen die Grünen, für betroffene Frauen und ihre Kinder direkt in Buxtehude eine geeignete und geschützte Unterbringung zu schaffen.

Bettina Priebe: „Die im Landkreis bestehenden Unterbringungsmöglichkeiten sind meist überfüllt, so dass Frauen auch mit Ihren Kindern außerhalb vom Landkreis Zuflucht finden müssen. Vor allem für die Kinder stellt das aber eine weitere seelische Belastung dar. Nicht nur der psychische Druck durch das Erlebte zu Hause, sondern auch das Herausreißen aus dem persönlichen Umfeld und der Schule bedingt nicht einschätzbare Spätfolgen in der Persönlichkeitsentwicklung der Kinder.“ 

Und Ulrich Felgentreu ergänzt: „Wir können weiter auf die Zuständigkeit des Landkreises verweisen oder aber selbst als Stadt nach Möglichkeiten suchen, schnelle und dauerhafte Lösungen zu schaffen.“ 

Zum Antrag

29.07.2021

Starkregen als Folge der Klimakrise. Wie betroffen ist Buxtehude?

Nach den katastrophalen Hochwassern in NRW und Rheinland-Pfalz wollen es die Grünen genau wissen. In einer Sondersitzung des Betriebsausschusses soll es ausschließlich um die Problematik Regenwasserrückhaltung und Versickerung gehen.

Seit den Starkregenfluten von 2002 ist die Regenwasserrückhaltung am Oberlauf der Este immer noch nicht geklärt. Auch der Bullenbruch als Hochwasserentlastungspolder bei Horneburg soll erst 2027 fertig gestellt sein.

Den Grünen reicht das ewige Herunterspielen der Hochwassergefahr. Massiv wird der Sprecher des Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft kritisiert, der immer noch von „statistisch sich alle 200 Jahre ereignendem Hochwasser“ spricht. Hat dieser „Fach“mann schon mal etwas von der Erderwärmung und den damit einhergehenden Starkregenphänomenen gehört?

Uli Felgentreu will alle Bereiche in Buxtehude auf den Prüfstand stellen: Fortschreitende Versiegelung, Begradigung der Este, Umsetzung von Klee, Sandabtrag im Mühlenteich, fehlende Verbindungen der Flehte im Stadtgebiet, Zustand der Entwässerungsgräben, Verrohrungen statt Gräben wie zum Beispiel am neuen Kreisverkehrsplatz am Ostmoorweg, fehlende Überlaufbereich usw. (JB)

26.07.2021

Moderne Kommunalpolitik: Energischer und sozial gerechter Klimaschutz

Sven Giegold (Finanzpolitischer Sprecher der Grünen im Europa-Parlament) traf am letzten Mittwoch FFF-Aktivisten in Buxtehude

„Mit Sven haben wir vor allem diskutiert, wie wichtig es ist, dass es neben veränderungswilligen Abgeordneten in den Parlamenten Druck für konsequenten Klimaschutz von der Straße gibt. Er sieht es zum Beispiel als einen großartigen Erfolg der Fridays an, dass eine CDU-Kommissionspräsidentin, wie Frau von der Leyen es ist, überhaupt einen Green Deal vorlegt - das sei früher ohne die vielen Demonstrationen undenkbar gewesen. 

Interessant war außerdem ein Gedanke, den er zur Rolle der Industrie bzw. Wirtschaft geäußert hat: Sven meint, dass wir die Wirtschaft "spalten" müssten - und zwar in dem Sinne, dass wir die "Guten" für uns gewinnen und die "Schlechten" somit von selbst rausfallen. Konsequenter, Paris-konformer Klimaschutz wird aus seiner Sicht nur zu erreichen sein, wenn wir eine "positive gesamtgesellschaftliche Dynamik für diesen Wandel" haben, denn unser aller Leben wird davon auf verschiedenste Arten unmittelbar betroffen sein. 

Daher ist es einerseits notwendig, diese Energie, diese Dynamik in Gang zu setzen und andererseits Klimaschutz immer sozial gerecht zu gestalten. Bei der Aufgabe, die Menschen für diesen Klimaschutz zu begeistern, spielen Kommunen eine ganz entscheidende Rolle - ich nehme für mich mit: 

Moderne Kommunalpolitik muss den Anspruch haben, genau diese positive gesellschaftliche Dynamik in Gang zu setzen, weil hier Bevölkerung und Politik am engsten miteinander verwoben sind. Kommunalpolitik muss begeistern und im Dialog gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern die Grundlagen für diesen Wandel schaffen.“ (PhB)

19.07.2021

Über unbekannte Sammler, große Liebe und kriminelle Energie

Dass wir Grünen die hellsten und schönsten Köpfe haben, das ist uns eh schon klar. Dass unsere Plakatträger mit unseren hellsten Köpfen nun auch schon Sammlerwert haben, erstaunt aber doch. Fünf Stück sind verschwunden.

- War ein unbekannter Sammler am Werk? Für welches Museum? Müssen wir die fünf bei Sotheby’s zurück ersteigern?

- Oder ist es Liebe? Kann er oder sie ohne unsere hellsten und schönsten Köpfe nicht mehr leben? Deshalb die fünf Tafeln im Wohnzimmer?

- Oder ist da etwa eine kriminelle Organisation am Werk? Eventuell russische Hacker, die keinen Bock mehr auf den Klau virtueller Daten haben und wieder handfeste Holzbretter bevorzugen?

Mafiöse Strukturen sind es wohl nicht, aber kriminell ist der Plakateklau, Anzeige folgt.

Doch eigentlich zeigt sich bei solchen Handlungen noch etwas anderes: Man kann ja anderer Meinung sein als die Grünen. Aber im demokratischen Wettstreit über die richtigen Ideen, wie wir das Klima retten können, zählen Argumente! Bitte ihr Klauer: Kommt am Samstag-Vormittag zum Petri-Platz und redet mit Michael Lemke.

Ansonsten zeugt euer Klau nur von einem - eurer grenzenlosen Dummheit! (JB)

18.07.2021

Das Thema „Klimaneutral 2035“ muss endlich auf die Tagesordnung

Foto: Tageblatt

Am 6.7. hat die Fridays for Future-Gruppe Buxtehude eine Petition mit 846 Unterschriften eingereicht. Die Bürgermeisterin „will sie weiterleiten“. Was das heißt, haben die Grünen bereits erfahren: Bereits am 15. Oktober 2020 hatte die Grüne Fraktion den Antrag - Buxtehude Klimaneutral 2035 - gestellt. Dies mit der Forderung, das Klimaschutzkonzept von 2014 fortzuschreiben, um daraus die erforderlichen Umsetzungsschritte auf dem Weg zur Klimaneutralität 2035 zu definieren. Obwohl Buxtehude schon seit vielen Monaten den Nachhaltigkeitspreis inne hat, ist der Antrag bisher noch nicht beraten worden.

Michael Lemke: „Die Petition kann wirksam helfen, das Thema endlich wieder auf die Tagesordnung zu bringen. Auch wenn die Verwaltungsleitung in der schnellstmöglichen Erreichung der Klimaneutralität keine Priorität sieht, muss die Resolution als lauter Weckruf gesehen werden. Wir müssen sofort alle Hebel in Bewegung setzen und nicht noch länger in Schockstarre verharren.“ 

17.07.2021

Unverantwortlich: ALDI-Neubau auf klimarelevanter Biotop-Fläche beschlossen

Die Ratsmehrheit hat am Donnerstag (15.7.) gegen den Einspruch der Grünen den ALDI-Neubau im Westmoor beschlossen. Damit haben die Bürgermeisterin und alle Parteien bis auf Grüne und Linke die Investoreninteressen höher gestellt als den Natur- und Klimaschutz.

Angesichts der jetzt schon katastrophalen Auswirkungen des Klimawandels ist eine solche politische Haltung unverantwortlich.

Michael Lemke„Auch wenn das Planverfahren in 2018 begonnen wurde, muss die Politik tagesaktuell in der Lage sein, alle klimapolitischen Erkenntnisse in eine endgültige Entscheidung einfließen zu lassen. Vermeidbare oder eben nicht zwingend erforderliche Eingriffe in das besonders schützenswerte Moor müssen vermieden werden.“

Foto Pixabay

Antrag der Grünen

"Jugendlichen in Buxtehude fehlt es an Orten, wo sie sich treffen und ausprobieren können, findet Ulrich Felgentreu, Ratsherr der Grünen. Das soll sich ändern: Er beantragt, dass die Stadt einen solchen Platz findet und zur Verfügung stellt.

Eines der wichtigsten Bedürfnisse Jugendlicher ist das Zusammensein mit Gleichaltrigen und Freunden. Dafür braucht es geeignete Orte, und davon gibt es in Buxtehude nicht genug, findet Ulrich Felgentreu, Ratsherr von Bündnis 90/Die Grünen. Er hat beantragt, ein geeignetes Areal für Jugendliche „zur Nutzung als Ort für Sport, Spiel und Spaß“ zu suchen, zu planen und baulich umzusetzen.

Jugendliche an Plänen beteiligen

Ein Konzept dafür gebe es bereits, begründet er seinen Antrag und verweist auf einen Vortrag des Stadtjugendpflegers Gabriel Braun im Jugendhilfeausschuss im Mai. Ein Konzept für die Nutzung solle unter Mitwirkung aller Beteiligten und der jugendlichen Nutzer erarbeitet werden.

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Solardächer für Sporthallen-Parkplatz

In Frankreich bereits Standard: Solarbedachte Parkplätze wie hier bei einem Einkaufszentrum in Beaucaire (Foto: Ingrid Klausmann)

Was in Frankreich schon Standard ist, beantragen die Grünen jetzt in Buxtehude: Solardächer für Parkplätze. 

Da das Dach der neuen Sporthalle aus statischen Gründen nicht insgesamt mit Photovoltaikmodulen bestückt werden kann, soll nun der Sporthallen-Parkplatz – immerhin 180 Stellflächen – mit Photovoltaikanlagen überdacht werden. 

Michael Lemke: „Um die Energiewende und die Mobilitätswende voranzubringen brauchen wir neben der Windenergie einen massiven Ausbau der Photovoltaik zur Stromerzeugung. Hier hätten wir eine gute Möglichkeit dazu.“

Zum Antrag

Eine frische Raumluftqualität ist wichtig fürs Lernen. In einem umfangreichen Antrag stellen die Grünen die Forschungen des Frauenhofer-Instituts vor und beantragen, dass in den kommenden 5 Jahren alle Buxtehuder Klassenräume mit Frischluft-Lüftungsanlagen ausgestattet werden. Das sich eine gute Raumluftqualität mit einer reinen Fensterlüftung nicht realisieren lässt wurde bereits im Niedersächsische Schulmessprogram aus dem Jahr 2002 nachgewiesen. 

Michael Lemke: „Das sich die Virenlast z.B. Coronaviren, durch eine gute Lüftung von Räumen deutlich verringern lässt, ist aus unserer Sicht ein weiterer Pluspunkt für eine Verbesserung der Lüftung von Klassenräumen.“

Die Vorteile einer Frischluft-Lüftungsanlage:

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ACHTUNG!

Am Donnerstag, 15.7., entscheidet der Stadtrat über die Zukunft des Biotops im Westmoor

mit JA für Investoreninteressen und Profit

mit NEIN für Klimaschutz!

Dort soll mit einem weiteren, großflächigen Verbrauchermarkt das Westmoor weiter zerstört werden.

Wie werden sich die Parteien, die sich stets mit dem Nachhaltigkeitspreis selbst loben, verhalten?

10.07.2021

Mehr Platz für Kitas in Buxtehude

„Wir benötigen dringend Flächen für die Schaffung von Kindergartenplätzen, die auch zentral gelegen sind und über eine ausreichende Außenfläche verfügen.“ So das grüne Ratsmitglied Ulrich Felgentreu. 

Er schlägt deshalb vor, den Wohnmobilstellplatz vom Schützenplatz auf die andere Seite der Este zum Parkplatz der Festhalle zu verlegen. Damit könne man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Es gäbe einen zentralen Bauplatz für eine neue Kita und die Zuwegung zum neuen Wohnmobilplatz von der Hansestraße aus, sei bereits vorhanden. Die Wohnmobile müssten sich nicht durch die Bahnhofstraße und den Genslerweg quälen.

Felgentreu: „Das Areal des heutigen Wohnmobilstellplatzes hätte ein großes Potential für den Standort eines dringend benötigten großen Kindergartens und viele positive Aspekte sprechen für die Umwidmung dieser Fläche dafür.“

 

Zum Vorschlag

Die Spitzenkandidatinnen Bettina Priebe, Janet Hüsgen, Susanne Nübel (von links nach rechts)

Grüne Buxtehude wählen Liste zur Kommunalwahl und verabschieden Programm – wollen stärkste Fraktion werden

Bündnis 90/Die Grünen Buxtehude haben offiziell ihre Wahlliste zur diesjährigen Kommunalwahl gewählt. Jede der drei Listen wird – wie immer schon bei den Grünen - von einer Frau angeführt: Im Wahlbereich 1 kandidiert die kommunalpolitische Newcomerin Susanne Nübel auf Platz eins, im Wahlbereich 2 Vorstandssprecherin Janet Hüsgen und im Wahlbereich 3 die aktuelle Co-Fraktionsvorsitzende Bettina Priebe. Auf den zweiten Plätzen folgen der Ratsherr Ulrich Felgentreu, der 18-jährige Fridays for Future-Klimaaktivist Philipp Bravos und der Immobilienmakler Nils Rademacher

Mit insgesamt 30 Kandidat*innen stehen so viele Menschen wie nie zuvor auf den Grünen Listen, womit nicht nur der starke Mitgliederzuwachs, sondern auch das klare Ziel der Partei widergespiegelt wird: Die Grünen wollen stärkste Fraktion im Buxtehuder Stadtrat werden. “Wir wissen, dass wir das schaffen können und gehen motivierter denn je in diesen Wahlkampf!”, sagt Janet Hüsgen. “Wir Grüne sind, sowohl auf bundes- als auch kommunalpolitischer Ebene, die einzige Partei, die einen klaren Plan für die Zukunft hat. Die Farbe der Zeit ist Grün.” Mit Blick auf den Wahlkampf wünschen sich die Grünen einen dezidiert fairen und sachlichen Streit um die besten Inhalte: “Die Angriffe der politischen Mitbewerber in unsere Richtung sind teilweise so unfassbar populistisch und haltlos, dass ich mich als Neuling im politischen Betrieb doch sehr gewundert habe, wie platt erwachsene Menschen argumentieren können. Aber wir empfinden es natürlich als große Ehre, dass die CDU Buxtehude in uns ihren Hauptgegner sieht. Die SPD sei gegrüßt.”, sagt Philipp Bravos.

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von links nach rechts -
oben: Martha Erdmann, Dieter Kröger, Karsten Montag, Marion Augustin
unten: Jonas Sendker, Peter Löwel, Anneke Möker, Tanja von Stade, Dirk Brandenburg

Verjüngt und vergrößert - Wir Grünen der Samtgemeinde Apensen haben unsere Wahllisten für die Kommunalwahlen im September 2021 beschlossen.

In den letzten Monaten hat sich die Mitgliederzahl der Grünen im Ortsverband Buxtehude- Apensen stark erhöht. Es freut uns sehr, gegenüber 2016, nun mehr und auch jüngere Mitglieder auf unseren Wahllisten zu haben. Anders als in anderen Parteien ist dabei der Anteil der Frauen mit vier von neun KandidatInnen erfreulicherweise extrem hoch. Besonders in der Gemeinde Beckdorf wollen wir mit einer Liste von sieben KandidatInnen den Beckdorfer Rat zu einer aktiven und offenen BürgerInnenvertretung machen.

Neben den dort bisher schon sehr aktiven Ratsmitgliedern, Marion Augustin und Peter Löwel, werden fünf weitere BeckdorferInnen antreten, die zum Teil schon jetzt durch den erfolgreich selbst initiierten Bau eines neuen Spielplatzes für einiges Aufsehen im Dorf und im Rat gesorgt haben.

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25.06.2021

BUDE MIT HERZ FÜR DIE SKATER*INNEN

Foto: Jori Samonen/Bernd Hanke

Den Bau von Toiletten an der Skateranlage beantragten die Grünen.

Ulrich Felgentreu: „Die Anlage wird bekanntermaßen sehr gut genutzt. Leider gibt es im weiteren Umkreis keine öffentliche Toilette. Dieses halten wir auf Dauer für einen nicht tragbaren Zustand. Als Variante könnte eine Naturanlage, wie am Friedhof in Ottensen geprüft werden. Der Bau sollte auch Platz für die Unterstellmöglichkeit von Reinigungsgeräten der Skateranlage bieten. Die Planung sollte selbstverständlich mit den Nutzern der Anlage und der Fachgruppe von Herrn Braun durchgeführt werden.“

 

Zum Antrag

Foto: Bernd Hanke

„Die Buxtehuder Grünen beantragen jetzt einen Neu- oder Erweiterungsbau für die Grundschule Altkloster. Die Stadtverwaltung soll umgehend Planungen aufnehmen – und dabei könnte das angrenzende Gelände der Feuerwehr eine Rolle spielen.

Die Turnhalle der Grundschule muss, wie berichtet, ohnehin entweder umfassend saniert oder abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. Das muss aber warten, bis die laufenden großen Schulbauprojekte abgeschlossen sind. In Altkloster lässt auch der in der Nachkriegszeit errichtete Bau der Grundschule sehr zu wünschen übrig: Feuchte Wände, morsche Decken und antiquierte Sanitäranlagen hatte der ehemalige Schulleiter Ulrich Mayntz schon vor Jahren beklagt.

„Eine Sanierung wäre unwirtschaftlich“, sagt Michael Lemke, Bürgermeisterkandidat und Co-Fraktionsvorsitzender der Grünen in Buxtehude. Über die bauliche und räumliche Situation an der Grundschule Altkloster sei schon oft diskutiert worden. Der Zustand der Sporthalle und der Sanitäranlagen erfordert eine umfassende Sanierung oder einen Neubau.

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Foto: Ina Frank (Tageblatt)

„Mit dieser Forderung trafen die Grünen auch den Nerv der anderen Fraktionen. Manch einer ist aber auch skeptisch, ob die Stadt allein tatsächlich etwas bewirken kann.

Die Grünen hatten einen entsprechenden Antrag gestellt, der in der jüngsten Sitzung des Betriebsausschusses diskutiert wurde. Die Stadt Buxtehude solle gemeinsam mit der Stadt Hamburg und dem zuständigen Wasser- und Schifffahrtsamt ein nachhaltiges Schlickmanagement für die Este entwickeln, so die Forderung. „Das ist für mich aktiver Hochwasserschutz“, sagte der Antragsteller und Grünen-Fraktionsvorsitzende Michael Lemke in der Sitzung.

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21.06.2021

Harburger Straße: Mehr Platz für Bäume, Fahrräder und Fußgänger!

Foto: B. Hanke

Im Zuge der Neuplanung der Radwege im Bereich Harburger Straße fragen die Grünen nach der Zahl der aufzulösenden Parkbuchten und nach Möglichkeiten, die Ausfahrten von Grundstücken auf die Harburger Straße sicherer zu gestalten. Gleichzeitig könnten für die entfallenen Parkbuchten die Parkplätze einiger Firmen genutzt werden, auch außerhalb deren Öffnungszeiten.

Ulrich Felgentreu: „Das Ziel soll es sein, nicht nur die Bäume am Straßenrand zu erhalten, sondern auch wieder die vorhandenen Lücken zu füllen mit großkronigen Bäumen. Die Stellplätze müssen auf ein Minimum reduziert werden.“

Zur Anfrage

21.06.2021

Biogasanlage Apensen für die Energiewende wichtig!

Foto: Henry Bax

Am Freitag, den 18.06., hat eine Besuchergruppe um den Bürgermeisterkandidaten Michael Lemke die Biogasanlage in Apensen/Grundoldendorf besucht. Die Anlage produziert genug Biogas, um 4500 Haushalte zu versorgen.

Direkt an der L 130 zwischen Grundoldendorf und Apensen steht die wohl größte Biogasanlage in der Region. Im Gegensatz zu den oft sehr kleinen Anlagen produziert diese Gas, das direkt nach einem aufwendigen Aufbereitungsprozess ins öffentliche Gasnetz eingespeist wird. Der auch dabei produzierte Strom ist nur ein Randprodukt in dieser Anlage. Gegründet von etwa zwanzig Landwirten wird weitestgehend Mais in der Anlage als Energiepflanze eingesetzt. Auf Fragen nach einer Alternative zum Mais (Monokultur/Wasserverbrauch) antwortete der Geschäftsführer Sven Plorin, da der Mais eine sehr hohe Energiebindung habe, mache es derzeit kaum Sinn, andere Pflanzen oder Gülle einzusetzen. Das Problem wäre auch ein deutlich erhöhtes Fahrzeugaufkommen für die An- und Abfahrt der Gülle. 

Die Besichtigung hat allen Besuchern das Thema Biogasproduktion sehr anschaulich gezeigt. Sie konnten die Marktsituation und auch die zukünftigen Herausforderungen für den Energiebereich besser verstehen.

Michael Lemke: „Wenn wir eine Energiewende hinbekommen wollen, müssen wir uns auch intensiv mit den Ideen der Landwirte und denen der Energieproduzenten auseinandersetzen. Der Standort Apensen/Grunoldendort beinhaltet große Möglichkeiten, um auch in Zukunft synthetische Kraftstoffe zu produzieren. Wir werden die weiteren Entwicklungen intensiv beobachten.“

07.06.2021
12.06.2021

Sieht so Nachhaltigkeit in Buxtehude aus?

Leider lautet die Antwort ja. Im Ausschuss für Stadtentwicklung, Ortschaftsangelegenheiten und Umweltschutz (ASOU) wurde am 25.05.2021 gemeinschaftlich mit einer Gegenstimme des grünen Ratsmitglieds Ulrich Felgentreu beschlossen, dass ein Investor den vorhandenen Aldi-Markt am Westmoor vergrößern und auf der Fläche westlich des REWE-Marktes einen neuen Aldi mit einer Verkaufsfläche von 1.470m² bauen darf. Diese Entscheidung steht in direktem Widerspruch zu den Klimaschutz-Bekenntnissen der anderen Fraktionen und der Stadtverwaltung. Denn Moore sind die wertvollsten natürlichen CO2-Speicher und müssen zur Erreichung der Klimaziele unbedingt geschützt werden – so steht es auch im Klimaschutzgesetz. Einmal mehr wird deutlich, dass das Handeln der Stadt dem eigenen Anspruch, eine führende Stadt in Sachen Nachhaltigkeit zu sein, objektiv nicht gerecht wird. Die Verpackung scheint wichtiger als der Inhalt zu sein.

Wieso haben die Fraktionen von CDU, SPD, AfD und der Gruppe trotz im Ausschuss geäußerten Bedenken und nicht beantworteter offener Fragen dem Ansinnen zugestimmt? Ist das der bessere Klimaschutz von dem sie reden?

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18.06.2021

Hilfesuchende nicht mehr in Containeranlagen unterbringen!

Die Holzhäuser in Heitmannshausen (Foto: B. Hanke)

Die Auflösung dieser Anlagen fordert die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Buxtehuder Rat, Bettina Priebe: 

„Nach wie vor werden Buxtehude regelmäßig Geflüchtete bzw. Asylbewerbe innen zugewiesen. Angesichts der vielfältigen Konfliktlagen in der Welt ist ein Ende der Fluchtbewegungen nicht absehbar. Deshalb ist es Zeit, sich von den Provisorien zu verabschieden und dauerhaft Unterkünfte wie etwa die Holzhäuser in Heitmannshausen oder Schlichtbauten mit kleineren Wohneinheiten vorzuhalten. 

Angesichts der Lage am Wohnungsmarkt zeigt die Erfahrung, dass die Verweildauer in den Gemeinschaftsunterkünften länger anhält als ursprünglich gedacht. Die Ausstattung und Bauweise der Containerwohnanlagen waren für mehrjährige Aufenthalte weder geplant noch eingerichtet. Hinzu kommt, dass in den Containeranlagen mit Gemeinschaftsküchen und gemeinsamer Nutzung der Sanitäranlagen die Hygieneabstandsregeln nicht einhaltbar sind und es eher ein glücklicher Umstand ist, dass noch keine Corona-Infektion aufgetreten ist.“ 

Zum Antrag​​​​​​​

19.05.2021

Plakataktion für Toleranz am Diversity-Day

Wir GRÜNEN setzen uns seit Jahren für ein diskriminierungsfreies Buxtehude und für einen respektvollen Umgang miteinander ein. Wir haben uns für die Schaffung der Stellen der Migrationsbeauftragten und der Begleitung der Arbeitsmarktintegration für Geflüchtete eingesetzt, weil wir der Auffassung sind, dass die Gestaltung des sozialen Zusammenlebens eine aktive kommunale Aufgabe ist. Die Abschaffung dieser Stellen haben verurteilt.

Wir sind uns mit den vielen Ehrenamtlichen und den engagierten Bürger*innen einig, dass diese Stadt eine weltoffene Kultur pflegen sollte – im Alltag und im politischen Raum. Deshalb war für uns schnell klar, dass das provokante Plakat der AfD vor der abgebrannten Gemeinschaftsunterkunft der Geflüchteten eine Antwort der demokratischen Parteien braucht. Aus diesem Grund sind wir schnell auf diese Parteien zugegangen, um sie für ein gemeinsames Statement zu gewinnen.

Auch wenn es uns nicht überrascht, bedauern wir sehr, dass die CDU nicht teilnimmt und es versäumt, eine klare Linie gegen rechte Positionen und Provokationen einzunehmen. - Trotz anderslautendem Beschluss des CDU-Präsidiums nach der Ermordung des Regierungspräsiden Lübcke, nicht nach rechts zu blinken. Wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass es dieser Partei wichtiger ist, engagierte Bürger*innen als „nicht normal“ einzustufen und stattdessen mit der AfD Stillhalteabkommen einzugehen.  Auch dass die Gruppe aus FDP und der freien Wählergemeinschaft nach einigem Hin und Her sich nicht hinter die einfache Botschaft „Buxtehude steht für Solidarität, Vielfalt und Toleranz“ stellen kann, besorgt uns sehr. Die Liberalität der FDP in Buxtehude ist offenbar auf sehr kleinen Füßen unterwegs.

Umso mehr erfreuen uns die vielen positiven Rückmeldungen aus der Bevölkerung, die wir bereits im Vorfeld erhalten. Das bestärkt uns: Buxtehude steht für Solidarität, Vielfalt und Toleranz! (IS)

 

#tolerantes_buxtehude #buxtehude #buxtehude_wachküssen #DiversityDay

14.05.2021

Michael Lemke: Apensen mit Buxtehude vereinen!

Fotomontage: Tageblatt

Nach dem Desaster in der Apensener Verwaltung greift Michael Lemke einen Vorschlag wieder auf: Eine Fusion von Apensen und Buxtehude „auf Augenhöhe“!

Dem Tageblatt gegenüber führte er aus: „Da ich einen besonderen persönlichen Bezug zur Samtgemeinde Apensen habe, würde ich als Buxtehuder Bürgermeister vorab den Samtgemeinderat und die Gemeinderäte und natürlich die Bürger der Samtgemeinde dazu befragen.“ Über einen Bürgerentscheid solle dann das Votum ermittelt werden. „Die Argumente müssten dann offen dargestellt und diskutiert werden. Doch um das anzupacken, müsste erst einmal in Buxtehude eine neue Rathausleitung eingesetzt werden, die sich auch zutraut ein selbstbewusstes Mittelzentrum gemeinsam mit der Samtgemeinde zu entwickeln“, so Lemke, der die Samtgemeinde Apensen gut kennt: Er ist in Goldbeck aufgewachsen und in Beckdorf und Apensen zur Grundschule gegangen.

Hier geht es zum Artikel des Tageblattes

14.05.2021

Verschlickung der Este und gefährdete Deichsicherheit

Anfrage der Grünen im Bundestag zum Zustand der Elbe und ihrer Nebenflüsse

Ein Schlickberg bedroht die Funktionsfähigkeit des Este-Sperrwerkes, die Sedimente der Elbe sind trotz Verbesserung immer noch mit Schadstoffen belastet, und durch die Elbvertiefung ist die Deichsicherheit bedroht.

Nachdem ein breites Bündnis im Februar bereits mit einer Protestaktion am Sperrwerk auf den unbefriedigenden Zustand von Elbe und Este aufmerksam gemacht hatte, haben die Grünen im Bundestag eine umfangreiche Anfrage dazu eingebracht.

Für Jörg Jennrich (Mitverfasser der Anfrage und Bundessprecher der Grünen Alten) aus Buxtehude stehen dabei zwei Fragen im Vordergrund: Wie ist es um die Deichsicherheit bestellt, und wer trägt die Kosten für die Entsorgung des durch die Elbvertiefung vermehrten Schlicks in der Este.

Michael Lemke, Grüner Bürgermeisterkandidat in Buxtehude, hofft, dass es nicht wieder so einen Eiertanz wie in der Vergangenheit gibt und die Wasser- und Schifffahrtverwaltung zu ihrer Verantwortung steht. „Die Este muss schiffbar bleiben. Für unsere Sportschiffer und den Tourismus absolut wichtig!“ so Lemke.

Die ganze Anfrage finden Sie mit diesem link: https://dserver.bundestag.de/btd/19/290/1929065.pdf

Das lässt jedenfalls ein Brief vermuten, den die BürgerEnergie Buxtehude eG an die Fraktionsvorsitzenden gesendet hat. Der Stadt sei ein Angebot unterbreitet worden, um die Halle mit regenerativer Energie statt mit russischem Erdgas zu befeuern. 

Nun will die grüne Ratsfraktion mit einer umfangreichen Anfrage wissen, wie es dazu kommen konnte und wie hoch sich die Folgekosten für die Stadt entwickeln bei den Plänen, die CO2-Bepreisung auch für Erdgas hochzusetzen.

Die Fragen:

1. Ist es richtig, dass der 1. Stadtrat Nyveld von der BürgerEnergie Buxtehude eG ein Angebot erhalten hat, um die Energieversorgung der Sporthalle Nord regenerativ zu gestalten?

2. Wie lautet dieses Angebot und wann beabsichtigt die Verwaltung, den Inhalt den Mitgliedern des Stadtrates bekannt zu geben?

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09.05.2021

Buxtehude wird Fahrradstadt!

und klimaneutral 2035!

Für diese Ziele veranstalteten die Grünen am letzten Samstag einen Fahrradkorso durch die Bahnhofstraße. 

Der grüne Bürgermeisterkandidat Michael Lemke:

„Jede*r muss sich auf Buxtehudes Wegen wohlfühlen, egal ob zu Fuß, per Rad oder auch per KFZ. Die Radfahrer*innen möchte ich nur auf die Straße lassen, wenn ich dies einem 8 und einem 80jährigen zutrauen kann. Wir müssen sichere Radwege entwickeln. Als Bürgermeister auf dem Rad will ich Vorbild sein.“

07.05.2021

Klimaneutral - nicht „klimapositiv“!

Über die Stellungnahme der Verwaltung zu den Kritikpunkten der Fridays For Future Buxtehude sagt Michael Lemke, grüner Bürgermeisterkandidat:

„Offensichtlich scheint die Dimension des notwendigen Politikwandels weder der Bürgermeisterin noch ihrem 1. Stadtrat bewusst zu sein. Ein nachhaltiges Baugebiet und eine „Gold“-Turnhalle (noch dazu mit Alu-Fassade!) reichen bei weitem nicht aus, um auch hier in Buxtehude unseren Anteil an der Klimarettung zu leisten.

Wir brauchen unter anderem

  • Einen massiven Ausbau der Erneuerbaren Energien
  • Solaranlagen auf möglichst vielen Dächer
  • Nachrüstung fossil betriebener Heizungen mit Solarthermie
  • Bürgerbeteiligungen bei Solar- und Windenergieprojekten
  • Eine Verkehrswende hin zur Fahrradstadt
  • Einen günstigen und attraktiven ÖPNV.

Und vor allem brauchen wir eine nachvollziehbare Politik der Verwaltung:

Das klare Ziel „Klimaneutralität 2035“ ist nachprüfbar, die Formulierung „klimapositiv“ nur eine schöne Floskel, die zu nichts verpflichtet.

Es muss endlich Ernst gemacht werden mit dem Klimaschutz!“

On the Way

Spass & Fahrvergnügen mit dem Lastenrad!

Mein tolles neues #lastenrad wird mich in den kommenden Wochen im #wahlkampf begleiten und für #aufsehen bei unseren #aktionen und #ständen sorgen. 

Ich habe mich für das #lastenrad entschieden, da ich überzeugt bin, dass das #fahrrad bei der #verkehrswende einen massiven Anteil leistet. Wir brauchen eine #verkehrswende mit dem Ziel eines #klimaneutralen #verkehrs auch in unserer Stadt!

02.05.2021

Lemke: „2035 klimaneutral – Buxtehude muss das Ziel vorgeben!“

Erste Frühlingswanderung der Grünen: Trotz Aprilwetter haben sich am 2. Mai Bürger*innen auf den Weg gemacht, um über Radverkehr, Solarenergie und ehrenamtliches Engagement zu reden. Das Ziel war die Autobahnbrücke über die Este. Dort erblickten sie in großen Lettern das Motto der Wanderung: Buxtehude wird klimaneutral 2035. 

Michael Lemke: „Im Gegensatz zu unserem Nachbarlandkreis Harburg, der immerhin bis 2040 klimaneutral werden will, macht sich in unserem Landkreis Stade dazu noch kein Verantwortlicher Gedanken. Ich bin davon überzeugt, dass ein selbstbewusstes Buxtehude Ziele vorgeben muss. Ich will das mit den Buxtehudern realisieren.“

30.04.2021

Gemeinsam statt einsam - die altersfreundliche Stadt

Foto: Ingrid Klausmann

Online-Talk mit Michael Lemke und Jörg Jennrich, dem Bundessprecher der Grünen Alten

Es geht um günstigen und pünktlichen ÖPNV, die hausärztliche Versorgung, kurze Wege für alte Beine und ausreichende Anzahl an öffentliche Toiletten, mehr und gut bezahlte Alten- und Pflegekräfte, kommunale Senior*innen-Treffpunkte und um ein kluges Quartiersentwicklung für soziale Hilfe und Unterstützung.

Hier geht's zum Video

19.04.2021

Antrag: Lastenrad-Mietradsystem für Kommunen

Die Ratsfraktion von Bündnis 90 / Die Grünen hat beantragt, das sich die Hansestadt Buxtehude am Wander-Lastenrad-Mietradsystem für Kommunen beteiligt. Das Projekt wird vom BMVI gefördert. Die erste Kommune bekommt ihre Räder bereits im Mai.
Im Rahmen des
Nationalen Radverkehrsplans baut das TINK Netzwerkprojekt auf den Erfahrungen des Modellprojektes TINK (Transportrad Initiative Nachhaltiger Kommunen) auf. In Konstanz und Norderstedt wurde von 2015-2018 wissenschaftlich belegt, dass öffentliche Transportrad-Mietsysteme (TMS) das Potential haben, als Teil eines kommunalen Mobilitätskonzepts, zur Verkehrswende beizutragen.

https://tinknetzwerk.de

11.04.2021

Neustart für die Kultur

„Frag den Michael“ mit Michael Lemke und Peter Schmidt vom 8.4.21:

Wir brauchen eine Bühne im Stadtpark, die ohne Bürokratie bespielt werden kann (Bandstand). Zum Beispiel sonntags mit Musik für Jedermann. Umsonst und draußen.

Im neuen Bürgerpark am Mühlenteich könnte es ebenfalls Möglichkeiten für Konzerte draußen geben.

Die Malerschule bietet tolle Möglichkeiten: Deck 1 wird ausgebaut als Veranstaltungsraum. Die Stadt hat etwas gutzumachen! Nachdem das Brauhaus einem Kaufhaus überlassen wurde, kann die Malerschule Raum bieten als „Multikulturplatz“! Mit Bar und Tanzfläche, aber auch als Raum für Ausstellungen für Kunst und Skulpturen.

Das Kulturforum hat bereits in der Vergangenheit den Bürger*innen viel geboten. Die Stadt wird es weiter und noch stärker als bisher unterstützen müssen. Mit der Malerschule und dem Kulturforum kann eine einzigartige Kulturinsel in Buxtehude entstehen.

Der Buxtehuder Bulle hat in diesem Jahr 50. Jubiläum. Der nächste Verkehrskreisel braucht eine weithin sichtbare Bullenfigur, um auf diesen großartigen Buchenpreis aufmerksam zu machen!

Die (jugendliche) Musikszene sollte unterstützt werden, damit sie wieder so groß und vielfältig wird wie sie schon einmal war. Im Jahre 2000 gab es 26 örtliche Bands!

Außerdem braucht Buxtehude eine neue Disko!

 

Hier geht’s zum Video

09.04.2021

Einfach geschmacklos!

Viel halten muss man von der AfD in Buxtehude nun wirklich nicht. Aber das ist einfach nur geschmacklos: 
Vor der ausgebrannten Asylbewerberruine posieren sechs lächelnde Frauen – nahezu hämisch - als sogenannte „Deutschland Retter“.

„Dieses unerträgliche fremden- und frauenfeindliche Plakat sollte die AfD schleunigst wieder entfernen“ verlangt der grüne Bürgermeisterkandidat Michael Lemke.

06.04.2021

Nach wie vor Probleme in der Kita „Inne Beek“: Grüne und Linke verlangen Sondersitzung

Nach dem in der Presse bekannt wurde, das in der Kita „Inne Beek“ nun sogar zwei Gruppen bis Ende April geschlossen werden sollen, beantragen Grüne und Linke gemeinsam eine Sondersitzung des Jugendhilfeausschusses.

Benjamin Koch-Bönke (Linke) und der grüne Bürgermeisterkandidat Michael Lemke verlangen, das die Leiterin dem Ausschuß Rede und Antwort stehe. 

Weiter heißt es in dem Antrag: „Klare und konkrete Informationen von Seitens der Stadtverwaltung zur Problemlösung – und eine entsprechende Diskussion mit den Mitgliedern des Jugendhilfeausschusses – ist nach Auffassung der Grünen- und Linke-Fraktionen der einzig richtige und demokratische Weg, die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses und besonders auch die betroffenen Eltern entsprechend mit einzubinden. Als Ratsmitglieder über das Tageblatt informiert zu werden ist nicht akzeptabel.“

Zum Antrag

"Die Entscheidungsvorlage von Herrn Roesberg, ist in ihren Ausführungen und Begründungen nicht nachvollziehbar. Hier wird zum einen der Neubau einer Straße zum Autobahnzubringer mit einer Sanierung dieser baulich gleichgesetzt. Folgt das Oberverwaltungsgericht dem Urteil des Verwaltungsgerichtes in Stade, wird die Rübker Straße kein Autobahnzubringer und muss auch nicht dementsprechend aufwendig umgestaltet werden. Ohne das Berufungsverfahren kann keine sichere Entscheidung getroffen werden, wie es mit dem Zubringer weitergeht. Spätestens nach 2011, als die neuen Verkehrszahlen für die Rübker Straße bekannt waren, war für alle ersichtlich, dass das nachfolgende Verkehrsnetz die Verkehre von und zur Rübker Straße nur schwer bewältigen kann. Der Beleg dafür ist das von der Hansestadt Buxtehude erarbeitete Verkehrsgesamtkonzept 2030.

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12.03.2021

Mit eigener Teststrategie aus dem Lockdown

Foto: Ingrid Klausmann

Die Ratsfraktion von Bündnis 90 / Die Grünen beantragt, dass die Stadt zügig eine Test-Strategie entwickelt.

Dadurch soll möglichst schnell eine komplette Öffnung der Schulen und Kitas sowie der Buxtehuder Gastronomie, der Kultur, des Sports und des Einzelhandels erreicht werden.

Michael Lemke schlägt die Einrichtung einer Projektgruppe Corona vor, die sich in den nächsten Tagen um eine nachhaltige Öffnungsstrategie bemüht. (IB)

 

Zum Antrag

10.03.2021

Michael Lemke soll neuer Bürgermeister von Buxtehude werden.

Foto: Tanja von Stade

Darin sind sich der Vorstand und die Mitglieder von B90/Die Grünen Buxtehude-Apensen einig. Sie haben Michael Lemke einstimmig zu ihrem Bürgermeister-Kandidaten auf der Mitgliederversammlung am 9.3.2021 bestätigt. Auch der neue Vorstand, Kassenwart und Sprecher des Vorstandes wurden bestätigt.

In seiner Rede umriss Michael Lemke seine Vorstellungen als zukünftiger Buxtehuder Bürgermeister: Es geht ihm um die Klimaneutralität bis 2035, Buxtehude als Solarstadt des Nordens, ein perfektes Radwegenetz, den massiven Ausbau des ÖPNV, ein schnelles Glasfasernetz, Zusammenarbeit der Kommunen in der Süderelbe-Region, Vielfalt der Kulturen und um das Weltkulturerbe Altes Land.

Lemke: "Ich möchte Buxtehude nach vorn bringen!"

Die Rede im Wortlaut

Auch rechtsextreme Kreise sind auf den Grünen Bundestagskandidaten Claas Goldenstein und seine Online-Aktivitäten aufmerksam geworden. Am vergangenen Donnerstag kam es während seines zweiten Livestreams auf twitch.tv zu einem verabredeten Versuch, das Format zu stören. Der 27-jährige Stader Claas Goldenstein ist seit seiner Jugend ehrenamtlich für die Evangelisch-Lutherische Kirche tätig, studierte Umweltwissenschaften/Wirtschaftspsychologie (B.Sc.) an der Leuphana-Universität in Lüneburg und Praktische Philosophie der Wirtschaft und Umwelt (M.A.) an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Am 21. Januar wählten die im Wahlkreis 30 Stade I - Rotenburg II wohnenden Mitglieder von Bündnis 90/Die Grünen Claas Goldenstein zu ihrem Bundestagskandidaten, damit der das Direktmandat gewinnt. Eine kleine Personengruppe erstellte in einer koordinierten Aktion eine Reihe neuer Accounts auf Twitch, um die Community mit Hass und rechtsextremem Gedankengut zu stören.   Mehr »

25.02.2021

So kriegen wir die Kurve – Neuer Podcast mit Florian von den S4F

Foto: Joshua Hoehne auf Unsplash

 

In der letzten Folge haben wir über die möglichen Folgen der Erderwärmung auf Buxtehude und Umgebung gesprochen – wenn wir nicht gegensteuern.

 

Michael, Florian und Philipp haben sich nochmal getroffen und besprochen, was genau passieren und welche Schritte die Politik einleiten muss, damit Buxtehude einen gerechten Beitrag zum Klimaschutz leistet.

 

Hier geht es zum Podcast

18.02.2021

Erinnerung an die Sturmflut und Protest gegen die Schlickverklappung

Auf einer Protestversammlung gestern am Este-Sperrwerk wurde der Sturmflut 1962 gedacht und gleichzeitig gegen die Schlickverklappung in der Elbe protestiert. „Über 100.000 Menschen, die in der zweiten und dritten Meile des Alten Lands, den Stadteilen Neugraben, Hausbruch und Neuwiedenthal und den niedersächsischen Gemeinden Jork und Buxtehude wohnen, sind von Hochwasser bedroht, wenn das Estesperrwerk bei Sturmflut versagt,“ führte die grüne Bürgerschaftsabgeordnete Gudrun Schittek aus. Der Schlickberg bedrohe die Funktionsfähigkeit des Sperrwerks. 

 

Michael Lemke, Bürgermeisterkandidat der Grünen: „Das Schlickproblem und das sich daraus entwickelte Hochwasserproblem, bedroht nicht nur die Anwohner und Obstbauern im Alten Land, nein, auch die Buxtehuder sitzen mit Ihnen in einem Boot. Wir stehen an ihrer Seite, denn die Este verbindet uns. Buxtehude muss auch weiterhin vor Hochwasser und Sturmfluten geschützt sein.“

Visualisierung: MRO Architekten/Buxtehuder Tageblatt

Bei weitem seien die möglichen Standards nachhaltigen Bauens nicht erreicht. Konkret fragt Ulrich Felgentreu, 

 

- ob nicht die Bodenplatte der Halle für das BSV Sportvereinszentrum gleich mit umgesetzt werden kann, um Synergien zu nutzen?

 

- Und ob die Wandflächen und die noch freien Dachflächen der Bürgerenergie oder den Stadtwerken zur eventuellen Nutzung für die Installation von Photovoltaik Anlagen angeboten werden können. Und der mehr erzeugte Strom könnte dann am Schulgebäude der IGS genutzt werden, da dort keine Installation von Photovoltaik Anlagen auf dem Dach möglich ist. 

 

Felgentreu schlägt weiter vor:

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Auf Initiative von Michael Lemke, Grünen Bürgermeisterkandidat in Buxtehude, und Gudrun Schitteck, Hamburger Bürgerschaftsabgeordnete aus Hamburg-Cranz, fand eine Videokonferenz der Grünen aus der südlichen Metropolregion statt. „Damit haben wir die alte Tradition gemeinsamer Treffen und die Zusammenarbeit in der südlichen Metropolregion wieder angeschoben“, freut sich Michael Lemke. Nach einer gemeinsamen Vorstellungsrunde mit Ansprache der aktuellen Themen aus der südlichen Metropolregion ging es in den vier Arbeitsgruppen Elbnatur, Verkehr, Wirtschaft, Wohnen in jeweils kleinerer Runde in einen themenbezogenen Austausch.   Mehr »

Bisher gab es nur schöne Worte. Nun will es die Grüne Bettina Priebe genau wissen: In ihrem umfangreichen Fragenkatalog an die Verwaltung geht es um Inhalt, Form und Finanzierung des Projekts Villa Luise, in der Hoffnung, dass sich die zu befürchtende Verschlechterung der sozialen Betreuungs- und Hilfsangebote in Buxtehude noch verhindern läßt. (JB)

Hier geht es zu den Fragen

11.02.2021

Vorstellung des geplanten Neubaus der Lidl Filiale an der Harburger Straße

Die Planungen von Lidl an der Hamburger Straße sollen im Stadtplanungsausschuss vorgestellt werden, das haben die Grünen beantragt.

Der Standort liegt zum einen in einer sehr exponierten Lage der Stadt, faktisch sehr sichtbar im Eingangsbereich zur Altstadt und zum anderen entsteht ein sehr großes Gebäude. Vergleichsweise gab es im Rahmen einer vorhergehenden Sitzung des ASOU, eine Vorstellung der geplanten Aldi – Markt Filiale am Westmoor, mit einer angeregten Diskussion.
"Uns ist bewusst, dass wir durch die Erteilung der Baugenehmigung, wenig Einflussnahme auf die Planung haben. Da wir als Hansestadt Buxtehude aber deutlich mehr Wert auf Nachhaltiges Bauen legen, wäre eine Vorstellung des geplanten Neubaus, durch den Bauherrn folgerichtig und wünschenswert," schreibt das grüne Ratsmitglied Ulrich Felgentreu.

07.02.2021

Wie wollen wir in Zukunft leben und unsere Stadt gestalten?

Foto: Ingrid Klausmann

Das war die zentrale Frage während der Online-Sprechstunde vom 4.2.2021. Michael Lemke hatte Annika Weiser von der Leuphana Universität Lüneburg eingeladen.

Sie berichtete über das Projekt „Zukunftsstadt Lüneburg 2030+“, in dem Bürger*Innen, Vereine, Unternehmen und die Verwaltung gemeinsam ein Leitbild für eine nachhaltige, klimaneutrale Zukunft entwickeln.

 

 

Hier geht es zur Aufzeichnung: https://youtu.be/V68z8v-3fjo

05.02.2021

Michael Lemke: Der Landrat sendet Signale der Zerstörung

In einer Presseerklärung schreibt der grüne Bürgermeisterkandidat Michael Lemke zum Kettensägen-Massaker in der Rübker Straße:

„Mit Verwunderung muss die als „Baumpflegemaßnahme“ titulierte Baumfällaktion in der Rübker Straße wahrgenommen werden. Statt endlich das Gespräch mit den betroffenen Anwohnern zu suchen, werden wieder Fakten geschaffen. Als Buxtehuder will ich alle Beteiligten frühzeitig informieren und mitnehmen und einbinden. Diese Baumfällungen sind total überstürzt begonnen worden. Doch das scheint im Rathaus keinen zu interessieren. In diesem Fall prescht der Landrat mal wieder vor. Und er sendet damit wieder Signale, die nicht befrieden, sondern zerstören. Leider!“

 

03.02.2021

Klimawandel in Buxtehude - das erwartet uns!

In dem neuen Podcast sprechen Philipp Bravos und Michael Lemke mit Florian Zager-Roge, dem Gründer der Sientist4Future Buxtehude. Er hat sich mit seinem Kollegen genau angeguckt, inwiefern Buxtehude und Umgebung die Folgen der Erderwärmung zu spüren bekommen - wenn nicht bedeutend gegengesteuert wird.

29.01.2021

Streuobstwiese kommt!

Ein großes Dankeschön an die Stadt Buxtehude. Nach einigen Jahren Vorlauf pflanzt die Stadt eine Streuobstwiese. Der grüne Burgermeisterkandidat Michael Lemke: "Dafür danke ich und wünsche mir weiterer Obstbäume".

#buxtehude_wachküssen

 

Schon 636 Unterschriften für die Petition von Fridays for Future!
Ist Deine auch schon dabei?

Hier geht es zur Petition.

24.01.2021

Frag den Michael!

Online-Fragestunde mit Michael Lemke und Philipp Bravos zum Thema Klimaneutralität, Aufzeichnung vom 22. Januar 2021

 

Wie kann man es schaffen, Buxtehude bis spätestens 2035 zur klimaneutralen Stadt zu machen? Das war das zentrale Thema der engagierten Diskussion zwischen Michael Lemke, Philipp Bravos und Chat-Teilnehmer*innen. Konkret ging es um Buxtehude als Fahrrad- und Solarstadt, um eine autofreie Innenstadt und um besseren ÖPNV. Fotovoltaik solle auf jedes Dach eines öffentlichen Gebäudes. Statt noch mehr Bodenversiegelung müsse die Stadt für mehr Grünflächen sorgen. Wie schnell es mit solchen Maßnahmen vorangehe, könnten die Bürger*innen, die zu allen Fragen mit einbezogen werden, auf einer lokalen CO2-Anzeige sehen – so der Vorschlag eines Chat-Teilnehmers. Man sollte sich ein Beispiel an anderen europäischen und deutschen Städten nehmen und diese noch überflügeln.

Die Stadt habe ein enormes Potenzial – Buxtehude wachküssen! (IB)

 

Hier geht es zur Aufzeichnung

Foto: Alexas-Fotos auf Pixabay

Der grüne Finanzexperte im Buxtehuder Rat, Thomas Lange, sieht im vorgelegten Haushalt zwar positive Ansätze. Doch für die trotz Corona noch finanziell gut aufgestellte Stadt gehen diese Ansätze nicht weit genug, um das Klima zu schützen und die Sozialstruktur der Stadt zu verbessern. 

 

Lange hält den von der Stadt aufgelegten „Nachhaltigkeitsfond“ für unterfinanziert. Die Grünen hätten bereits 2019 vorgeschlagen, Haushaltsreste in einem Klimafond zu bündeln. Hier wären wesentlich mehr Mittel für Einsatz im Klimaschutz zustande gekommen.

 

Gerade zu „unerträglich“ empfindet es Thomas Lange, dass der Haushaltsentwurf auch Maßnahmen beinhalte, die in großem Umfang CO2 freisetzen, ohne überhaupt notwendig zu sein. Lange verweist auf den geplanten zusätzlichen Verbrauchermarkt im Westmoor, der weder ökologisch gebaut, noch zur Bedarfsabdeckung notwendig sei, aber einige tausend Quadratmeter zusätzlich versiegele.

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14.01.2021

FFP2-Masken und Homeoffice für die Verwaltung

Foto: Viarami auf Pixabay

Die Ratsfraktion von Bündnis 90 / Die Grünen hat beantragt, sofort FFP2-Masken für alle städtischen Mitarbeiter*innen zur Verfügung zu stellen. Weiter sollen in allen städtischen Einrichtungen, wie zum Beispiel Kindergärten und Schulen die FFP2 Masken kostenlos bereitgestellt werden. 

 

Michael Lemke: „Ebenfalls sind auch für die in der kommenden Woche geplanten Ausschusssitzungen FFP2 Masken den Ausschussmitgliedern und Besuchern zu übergeben. Die FFP2 Masken sind dann auch während der Sitzung verpflichtend zu tragen. Lediglich bei Redebeiträgen ist diese Maske kurz abzunehmen.“

 

Darüber hinaus fordert die Fraktion, die Möglichkeit zum Homeoffice konsequent umzusetzen. Städtische Mitarbeiter*innen sollen nur im äußersten Notfall ihre Arbeit im Verwaltungsgebäude verrichten. Auch wenn die Mitarbeiter*innen in Einzelbüros arbeiten und die Möglichkeit zum Homeoffice haben, sollen diese Mitarbeiter*innen bis zur Aufhebung des Lockdowns nicht im Büro sitzen.

 

Antrag

17.01.2021

Pressemitteilung der Bürgerinitiative Menschenwürde im LK Stade

Bürgerinitiative Menschenwürde und Flüchtlingsrat Niedersachsen fordern: Ermittlungen im Fall des tödlichen Polizeieinsatzes gegen Aman Alizada müssen fortgesetzt werden.

Die Stader Staatsanwaltschaft hat erneut festgestellt, dass der Polizist, der Aman Alizada im August 2019 erschossen hat, in Notwehr gehandelt habe und das Verfahren gegen ihn somit erneut eingestellt.

zur Pressemitteilung

13.01.2021

Der Buxtehuder Jörg Jennrich ist Co-Vorsitzender und Sprecher des Bundesverbandes Grüne Alte

Als er vor 5 Jahren den Ortsverband der Grünen Alten in Buxtehude gründete, hätte er mit der Ehre nicht gerechnet. Er möchte etwas bewegen und dabei die Bundespartei aufrütteln. Die Grünen brauchen auch die älteren WählerInnen, die sich derzeit noch nicht gut vertreten fühlen. Doch um das Bewusstsein zu schärfen, will er sich intensiv um Gespräche und Lösungswege kümmern. So sollten die Grünen Alten bei der nächsten Bundesdelegierten-Konferenz ein fester Bestandteil der Bundespartei werden. Wie die Grüne Jugend soll es dann die Grünen Alten als Teilorganisation geben.

Seit Jahren veranstaltet seine Buxtehuder Gruppe GRÜNE ALTE - „Die Greunsens“ (plattdeutsche Abwandlung von Die Grünen Senioren) unter dem Motto: „GEMEINSAM STATT EINSAM“ für unsere Freundinnen und Freunde mit dem grünen Daumen, diverse gesellschaftliche Veranstaltung in den Bereichen Unterhaltung, Kunst, Kultur, Wirtschaft, Ausflüge, Studien-Reisen und widmet sich der Weiterbildung der älteren Menschen. Die Gruppe umfasst über hundert Personen. Doch je intensiver er sich mit der Gruppe beschäftigte, desto mehr wuchs der Wunsch, diese Erfahrungen auch bundesweit einzubringen und selbstbewusst die Bundespartei Bündnis 90 / Die Grünen auf die Belange der älteren Menschen aufmerksam zu machen. Diese Bevölkerungsgruppe wächst und will sich auch politisch einbringen. Eine große Chance für die Partei.

Der Verein GRÜNE ALTE, gegründet 2004 mit Sitz in Berlin, ist eine sogenannte Vorfeldorganisation von Bündnis90/Die Grünen, die insbesondere inhaltliche Impulse in der Seniorenpolitik an ihre Mutterpartei geben will. Zugleich hält sie Kontakt zu den Älteren in anderen Organisationen, Verbänden und Institutionen. Während dieser Begegnungen gibt es viele persönliche Gespräche, in denen politische Erwartungen auf kommunaler-, Landes- und Bundesebene geäußert werden, die dann an die zuständigen MandatsträgerInnen, zum Beispiel zum Thema altersfreundliches Leben, weitergeleitet werden.

Hier geht es zum Greunens Bladd

06.01.2021

Offener Brief: Klimaneutral 2050 ist viel zu spät!

Sehr geehrter Herr Nyveld,

 

vielleicht erinnern Sie sich noch: Vor ca. 20 Jahren – ich war damals Mitglied im Stadtplanungsausschuss  – haben Ihr damaliger Vorgesetzter und Sie Anträge gegen Versiegelung, für Solardächer, Gründächer und alternative naturschonende Stadtplanung noch ignoriert. 

 

Deshalb freut es mich, dass Sie nach 20 Jahren endlich das Nachhaltige Bauen für sich entdeckt haben! Übrigens: Die Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen gibt es auch schon 14 Jahre. Und es freut mich außerordentlich, dass so viele Ihrer Kolleg*innen begeistert mitmachen. 

 

Aber eines ist vollständig inakzeptabel, Ihre Aussage im BT vom 5.1.2021: „In Hinblick auf das von der Bundesregierung gesetzte Ziel der Klimaneutralität bis 2050 wagt Michael Nyveld keine Vorhersage, wie realistisch das ist.“

 

Unter anderem auch durch Ihre 20-jährige Untätigkeit ist das Ziel „Klimaneutralität 2050“ bereits für die Welt viel zu spät. In Buxtehude müssen wir jetzt eine Klimaneutralität bis 2035 erreichen!

 

Ihre Aufgabe als erster Stadtrat wäre es, nicht Vorhersagen zu orakeln, sondern konkrete Schritte für dieses Ziel vorzuschlagen und durchzuführen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Dr. Joachim Buttler

08.01.2021

Anpassung der Ampelschaltung für Fußgänger*innen und Radfahrende im Kreuzungsbereich der Hansestraße zur Harburger Straße

privat

Hiermit beantragt die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, auch im Bereich der
Kreuzung Hansestraße/ Harburger Straße, auf der Seite der Malerschule, die
Ampelschaltung für Fußgänger*innen und Radfahrende wieder mit den
Kraftfahrzeugen zu kombinieren.

Zum Antrag

07.01.2021

Tempo 30 für Ketzendorf

Das haben die Grünen im Buxtehuder Stadtrat für die Ortsdurchfahrt zwischen B 3 und B 75 beantragt.

Ulrich Felgentreu: "Durch die stetige Verkehrszunahme und die häufige Nichteinhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h kommt es bei der Ortsdurchfahrt von der B 73 zur B 3 und entgegengesetzt zu einem deutlich erhöhten Gefahrenpotenzial.

Der Bereich der Bushaltestelle in Richtung B 73 über die nicht einsehbare Kurve mit einem Anstieg und den folgenden Einfahrten ist ein Abschnitt mit einem erhöhten Unfallrisiko.

Weiterführend zur B 73 wird bei der Bergabfahrt oftmals die zulässige Geschwindigkeit nicht eingehalten. Das sind grundsätzlich Verstöße gegen die StVO, aber hier geht es um die Sicherheit der Buxtehuder Bürgerinnen.

Bei einer Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h würde neben der Erhöhung der Verkehrssicherheit auch eine Reduzierung der Lärmbelästigung, vor allem nachts, eintreten. Es gibt in diesem Abschnitt weder einen Fuß-, noch einen Radweg. Auch unter diesem Aspekt ist eine Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h ein Beitrag zur Verbesserung der Verkehrssicherheit aller Verkehrsteilnehmer."

Zum Antrag

03.01.2021

Mehr Altglas- und Altpapiercontainer

Ein zunehmendes Ärgernis wollen die Grünen beseitigen, die Vermüllung der Wertstoffcontainerplätze. Es gibt einfach zu wenig und die sind permanent übervoll. Die Grünen schlagen vor, neue Container auf den Parkplatzen der Discounter anzusiedeln.

 

Das hätte mehrere Vorteile, wie Michael Lemke aufzählt: „Keine umständlichen Extrafahrten, eine höhere Recyclingquote, gestiegene Kundenzufriedenheit und damit auch Kundenbindung und eine geringere Vermüllung der bisherigen Standorte.“

 

Zum Antrag

02.01.2021

Alternative Planung beim Ausbau des Grasweges in Ottensen

Das hat die Grüne Stadtratsfraktion beantragt.

 

Das grüne Ratsmitglied Ulrich Felgentreu dazu: „Beim Ausbau des Grasweges hätten wir die Möglichkeit, und auch die Verpflichtung, mit einer alternativen Ausbauform, bei der das Regenwasser versickern kann, weniger Verdichtung notwendig ist, ein geringerer Materialaufwand mit weniger CO2 Ausstoß notwendig wäre und sogar Werkstoffe aus dem Dualen System zum Einsatz kämen, zu realisieren.“ 

 

Und Michael Lemke, der designierte grüne Bürgermeisterkandidat ergänzte: „Der Grasweg eignet sich hervorragend, um neue Wege mit ökologischen Konzepten zur Flächenbefestigung im Einklang mit der Natur zu gehen.“

 

Zum Antrag

In dieser Folge habe ich mit sechs jungen Menschen aus Buxtehude über ihre Wünsche und Erwartungen an Kommunalpolitik gesprochen - vielen Dank fürs Mitmachen an @h.kulcke@xluka812 @melfharry @stef.170dieanderepaula (@buxtehudeforfuture) und @mi.7.at 

Es ging u.a. um Kultur- und Sportangebote für junge Menschen, den ÖPNV, Clubs in Buxtehude, Beteiligungsmöglichkeiten und (natürlich) um Klimaschutz. 

Jedes der Gespräche hat mir gezeigt: Buxtehude kann noch so viel mehr! Lasst uns eine Zukunft gestalten, die Bock macht! 

#Repost @gruener_philipp.brvs

#podcast #grün #jung #echtnachhaltig#zukunft #klimaschutz#fridaysforfuture #gestalten#preiseüberpreise #coolergrünstich

 

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18.12.2020

Dach über’m Kopf

Nach grüner Empfehlung nun fertig, die Bushaltestelle „Im Obstgarten“.

 

Vorher stand man im Matsch neben Graben und Bahn. Nun gibt es sogar ein Wartehäuschen.

 

Was jetzt noch fehlt ist ein Zebrastreifen über die viel befahrene Konrad-Adenauer-Allee.

In einem Interview mit Wolfgang Stephan freut sich der grüne Bürgermeisterkandidat Michael Lemke für Buxtehude über den Nachhaltigkeitspreis. Er sieht ihn aber weniger als Honorierung bisheriger Leistungen, sondern als Aufforderung für die Zukunft.

Nachhaltigkeit sei normal, aber nichts Mutiges. Klimaneutral zu werden bis 2035, das sei die eigentliche Herausforderung. Lemke wolle als Bürgermeister die Politik entsprechend gestalten. 

 

Um dies zu erreichen, müsse man die Bürger*innen viel stärker als bisher einbeziehen und in ihrem Engagement unterstützen, anstatt sie zu bremsen. (IB)

 

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Nicht nur im Rahmen eines Pubs, sondern auch in anderen größeren Locations und vielleicht auch open-air. Es gebe genügend junge Leute, die gute Musik machen und auch ein entsprechendes Publikum, so Tim Franz in einem Gespräch mit Michael Lemke.

 

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Michael Lemke im Gespräch mit der Hausärztin Dr. Beate Rothe

Michael Lemke hat die Hausärztin Frau Dr. Rothe gefragt, ob sie mit dem Ergebnis der Sozialausschusssitzung, die Frage der Hausarztversorgung in Buxtehude auf ein Gesprächstermin im Frühjahr zu vertagen, zufrieden sei. Ihre Antwort: ein klares Nein. Schon jetzt gebe es zu wenig Hausärzte in der Stadt. Ohne zu handeln, müsse man in den nächsten 15 Jahren damit rechnen, dass Buxtehude in dieser Frage zum Notstandsgebiet werde. 

Aufgabe der Politik sei es, vorauszuschauen und nicht erstmal Gesprächskreise einzurichten und abzuwarten. Buxtehude sei auch für Ärzte eine attraktive Stadt. Damit sollte man werben, und zwar sofort. (IB)

Hier geht es zum Interview mit Dr. Beate Rothe

Zum Antrag „Einrichtung eines Ideenwettbewerbs für die Buxtehuder Schülerinnen und Schüler“ von CDU und FDP

Eigentlich heißt es ja: „Wenn man nicht mehr weiter weiß, gründet man einen Arbeitskreis!“ Bei FDP und CDU werden die Anträge zum Thema Klima- und Umweltschutz scheinbar nach dem nicht ganz so schön klingenden Motto „Wenn man nicht mehr weiter weiß, sollen sich die Schülerinnen und Schüler etwas dazu überlegen und wir machen dazu einen coolen Wettbewerb!“ geschrieben. Diesen Eindruck erweckt zumindest der jüngst veröffentlichte Antrag von Susi Milewski (CDU) und André Grote (FDP), der den Titel „Umwelt macht Schule – Denken, Forschen, Handeln. Einrichtung eines Ideenwettbewerbs für die Buxtehuder Schülerinnen und Schüler“ trägt. Diese Forderung ist entlarvend für die Klimaschutzpolitik von CDU und FDP: 

Die Dringlichkeit des Klimaschutzes und die verheerenden Auswirkungen eines ungebremsten Klimawandels sind anscheinend noch immer nicht verstanden worden. Nicht zuletzt die Studie des Wuppertal-Instituts zur Einhaltung des 1,5-°C-Ziels in Deutschland (https://epub.wupperinst.org/frontdoor/index/index/docId/7606) hat eindringlich gezeigt, wie entscheidend eine drastische Reduktion der Treibhausgasemissionen insbesondere innerhalb der nächsten fünf Jahre ist, um das nach dem Pariser-Klimaschutz-Abkommen verbindliche 1,5-°C-Ziel zu erreichen. Wir haben keine Zeit für Fake-Klimapolitik. Wir haben keine Zeit, noch zu prüfen, ob es gegebenenfalls möglich wäre, einen Ideenwettbewerb an den Buxtehuder Schulen durchzuführen, um anschließend die Ideen vielleicht zu diskutieren und ganz vielleicht sogar umzusetzen. Es würde viel über Nachhaltigkeit geredet und wenig bis gar nichts getan.   Mehr »

Philipp Bravos: "In der ersten Folge spreche ich mit Michael Lemke, dem Fraktionsvorsitzenden von B90/Die Grünen Buxtehude. Wir umreißen, wie Buxtehude 2035 aussehen könnte, nähern uns der Frage an, was das zur Zeit inflationär gebrauchte Wort Nachhaltigkeit kommunal bedeutet und erläutern die Möglichkeiten von Kommunalpolitik, Klimaschutz zu gestalten.
In anderen Worten: Wenn derjenige schlau ist, wer schon da ist, dann sollte er sich möglichst bald auf den Weg machen.

Wir freuen uns jederzeit über Feedback, Fragen oder Anregungen!"

Hier geht es zum Podcast: https://link.tospotify.com/Z77s2t7Fubb

Kritik ist keine Sabotage, das muss man dem Buxtehuder Stadtbaurat entgegenhalten, der sich auf der letzten Sitzung des Planungsausschusses über ein TAZ-Interview Lemkes zur Verleihung des Nachhaltigkeitspreises aufgeregt hatte. Hier das Interview im Wortlaut (TAZ vom 22.8.2020):

"Michael Lemke, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Stadtrat, freut sich über den Preis. Er komme überraschend, aber nicht unberechtigt. „Aber ich hinterfrage ihn“, setzt er hinzu. Als Lemke mit seinen Parteikolleg*innen die Begründung der Jury gelesen hat, kam sie ihnen „sehr wolkig“ vor. „Dass vielerorts Tempo 30 eingeführt wurde, ist bereits 28 Jahre her“, so Lemke.   Mehr »

In einer Stellungnahme zu der Presseberichterstattung rund um die Abwahlmeldungen der Apensener SG Bürgermeisterin heißt es:

Wir möchten uns hiermit von der Aussage in den Artikeln distanzieren, dass eine Mehrheit im SG Rat Apensen für eine Abwahl von Frau Beckmann-Frelock vorhanden ist, zu der auch die Grünen hinzu gerechnet werden.

Wir, die Grünen der SG Apensen haben von Beginn an mitgeteilt, dass wir uns nicht an einem Abwahlantrag beteiligen werden. 

Hintergrund dieser Entscheidung ist, dass Frau Beckmann-Frelock in einem demokratischen Wahlverfahren von den Bürgern gewählt wurde. Dieses Ergebnis respektieren wir. 

Nichtsdestotrotz sehen auch wir, dass nur ein weiter so mit Frau Beckmann-Frelock nicht möglich ist. Es gibt Defizite in ihrer Arbeit, die sich für etliche Bereiche in der SG Apensen negativ auswirken. Im Detail kann die große Mehrheit der Bürger darüber allerdings kei- nerlei Kenntnisse haben. Die Presseartikel haben die Probleme in der SG, seit ihrem Amtsantritt nicht objektiv von allen Seiten beleuchtet.   Mehr »

01.11.2020

Der realen Situation in Buxtehude gerecht werden: Mehr Angestellte mit Migrationshintergrund in die Verwaltung!

Foto: Gerd Altmann auf Pixabay

Die Grünen haben eine neue Personalstrategie beantragt: Laut Antwort auf eine Anfrage der Grünen haben ca. 69 von 635 Personen (=10,9%) in der Verwaltung einen Migrationshintergrund. 

In ganz Deutschland wie auch geschätzt in Buxtehude beträgt der Anteil jedoch bereits 26 %. Dieser realen Situation sollte auch in der Verwaltung Rechnung getragen werden. 

Michael Lemke: „Wir halten es für an der Zeit, dass sich die gesellschaftliche Entwicklung der letzten Jahrzehnte auch in der Personalpolitik der öffentlichen Verwaltung niederschlägt und ein konkreter Schritt in Richtung Teilhabe vollzogen wird. Selbstverständlich gehen wir davon aus, dass die künftige Einstellungspolitik sich auf Ausschreibungen für alle Gehaltsgruppen bezieht.“

Der Antrag im Wortlaut

100 000,- Euro zur Gewinnung von mehr Hausärzten in Buxtehude beantragt!

Die hausärztliche Versorgung in Buxtehude ist nicht ausreichend. Die Grünen beantragen deshalb 100 000,- Euro, um weitere Hausärzte für eine Niederlassung zu gewinnen. So soll es z.B. Hilfen geben für günstigen Wohnraum und eine Förderung der Niederlassung, welche an eine fünf-jährige Verweildauer gekoppelt ist.

Michael Lemke: „Möglichst bald soll die Verwaltung eine Gesprächsrunde zwischen Politik und niedergelassenen Ärzte*innen anberaumen, in der diese und weitere geeignete Maßnahmen besprochen werden sollen.“ (IB)

Zum Antrag

21.10.2020

Nur zwei statt der versprochenen vier Ausbildungsplätze für Kinderbetreuung

Foto: Prawny auf Pixabay

Die grüne Ratsfrau Dr. Beate Rothe ist mehr als sauer: Vor einem Jahr wurde eine Aufstockung der Ausbildungsplätze im Bereich der Kinderbetreuung von zwei auf vier von der Verwaltung zugesichert. Beate Rothe: „Auf Nachfrage, wie der Stand der Umsetzung der Ausbildungsplanung sei, mussten wir erfahren, dass leider nur zwei Stellen realisiert wurden.“ Beate Rothe verlangt mehr Engagement von der Stadt: In Schulen für die Ausbildung zu werben und auch auf die Verbesserung der Einkommen im Erzieherbereich hinzuweisen.

Es ist schon dramatisch: In Buxtehude fehlen an die 200 Kita-Plätze, Kitas wie „Inne Beck“ fehlt Personal und die Bürgermeisterin schafft es nicht, zwei Ausbildungsplätze hierfür zu besetzen! (JB)

Zur Anfrage

Die FDP hat vor einiger Zeit den Begriff „GermanMut“ in die Welt gesetzt und meinte damit, dass wir in Deutschland häufiger das Aber weglassen sollten. Deutschland sei das „Land der Tüftler und Denker“, wir hätten „Millionen Ideen“, in jeder Garage könne „ein Unternehmen stecken“ und wir könnten „voller Optimismus sein“, hätten aber noch immer die sogenannte „GermanAngst“. Abgesehen davon, dass die Kleinpartei FDP daraus den äußerst fragwürdigen Spruch „Digitalisierung first. Bedenken second.“ gemacht hat, enthält das Wort „GermanMut“ doch eine wichtige Botschaft: Politische Entscheidungen brauchen manchmal Mut. Sonst passiert nichts.

Der Vorschlag der Stadtverwaltung, die Buxtehuder Altstadt zu einem „verkehrsberuhigten Geschäftsbereich“, d.h. zu einer Tempo-20-Zone, zu erklären, ist alles andere als mutig. Im Gegenteil: Durch dieses Vorhaben würde sich in der historischen Altstadt praktisch nichts ändern. Anstatt also der anhaltenden Belästigung der Fußgänger, Fahrradfahrer und Gastronomen ein Ende zu setzen und gleichzeitig ein erhebliches Verkehrsproblem zu lösen sowie die Attraktivität der Innenstadt zu steigern, soll alles beim Alten bleiben. Die Fußgänger bleiben auf den Fußgängerwegen und Autofahrer auf der Straße. Ermüdend und nicht mutig.    Mehr »

19.10.2020

Buxtehude klimaneutral bis 2035!

Für dieses Ziel soll das alte Klimakonzept aus dem Jahr 2014 fortgeschrieben werden. 

Michael Lemke, designierter Bürgermeisterkandidat der Grünen: „Wir sollten endlich mit der Diskussion darüber aufhören, wie hoch der Anteil des durch den Menschen verursachten Klimawandels ist. Nachweislich und offenkundig haben die derzeitigen Generationen den größten Anteil daran. Wir haben diesen Planeten so massiv negativ verändert und über Maß ausgebeutet, dass wir endlich die Reißleine ziehen müssen, um unser Handeln zu hinterfragen.“

Gleichzeitig verlangen die Grünen Rechenschaft von der Stadtverwaltung über die Ergebnisse des alten Konzepts: 

- Wieviel C02 wurde bisher vermieden?
- Wieviel Energie haben die Kitas und Schulen eingespart?
- Wie viele Photovoltaik- und Solarthermie-Anlagen wurden gebaut?
- Wie viele Windanlagen?
- Wie viele Heizungen modernisiert?

Zum Antrag

12.10.2020

ZUKUNFT DER KITA „INNE BEEK“: LINKE UND GRÜNE BEANTRAGEN SONDERSITZUNG

Foto: Prawny auf Pixabay

Die Fraktionen von LINKEN und Bündnis 90/DIE GRÜNEN im Rat der Hansestadt Buxtehude haben einen gemeinsamen Antrag auf eine zeitnahe Sondersitzung des Jugendhilfeausschusses gestellt, um über die aktuelle Situation und die Zukunft der Kindertagesstätte „Inne Beek“ in Buxtehude-Immenbeck zu beraten. 

Hintergrund ist, dass die Lebenshilfe Buxtehude als Träger der Kita aufgrund von fehlenden Fachkräften angekündigt hat, eine Kita-Gruppe bis Ende Oktober zu schließen und sich bis zum 31. Juli 2021 ganz von dem Standort Immenbeck zurückziehen will. Zwar hat die Stadtverwaltung ebenfalls kurzfristig eine „Krisensitzung“ zu diesem Thema geplant, doch sind hier die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses nicht mit einbezogen. 

Die beiden Fraktionsvorsitzenden der GRÜNEN und LINKEN, Michael Lemke und Benjamin Koch-Böhnke fordern von der Stadtverwaltung, dass der Jugendhilfeausschuss und die betroffenen Eltern in dieser Angelegenheit nicht „außenvorgelassen“ werden dürfen. „Eine interne Krisensitzung der Stadtverwaltung ersetzt keine ebenfalls dringend notwendige Sitzung des Jugendhilfeausschusses, um eine transparente und qualifizierte Lösung zu finden, die sowohl von der Stadtverwaltung, den Mitgliedern des Jugendhilfeausschusses, aber auch – und das ist besonders wichtig – von den betroffenen Eltern mitgetragen werden muss“, sind sich Lemke und Koch- Böhnke einig und fügen hinzu: „Die Kinder dürfen nicht die Leidtragenden des Fachkräftemangels werden. Wir sind in der Pflicht, gemeinsam die beste Lösung zu finden!“ 

Foto: Ingrid Klausmann

Während ihrer Haushaltsrede am letzten Donnerstag beschwor die Bürgermeisterin den „guten Weg, auf dem sie und die Verwaltung seien“. Kritik an ihrer Politik versucht sie als „haltlose Behauptungen“ abzutun, assistiert von der SPD, die im Zusammenhang mit der Auseinandersetzung um das Projekt „Villa Luise“ den Grünen „falsche Behauptungen“ und bewusste „Täuschung der Öffentlichkeit“ vorwarfen. 

Nun denn, dann schauen wir uns doch die Fakten einmal an:   Mehr »

06.10.2020

HPS Erweiterung: Schüler*innen stärker einbeziehen!

Michael Lemke im Gespräch mit Stefan Heise und Philipp Bravos

Die Schüler*innen sollten stärker in die Neugestaltung der Halephagenschule einbezogen werden, so der Schülersprecher Stefan Heise und der FFF-Aktivist und grüner Stadtratskandidat Philipp Bravos. Auch wenn eine Beteiligung grundsätzlich vorgesehen ist, werde diese praktisch kaum umgesetzt. So wüssten sie nicht, auf welche Weise sie sich konkret einbringen können. Dabei seien die Schüler*innen neben dem Lehrkörper doch die eigentlichen Nutzer*innen des 16 Mio teuren Projekts. 

So sollten sie z. B. mitbestimmen können, welche Energie genutzt werden soll. Man sollte auf jeden Fall statt des geplanten konventionellen Blockheizkraftwerk auf Gas Basis alternative regenerative Energiequellen zu Einsatz kommen.

Sowohl Stefan als auch Philipp sind sich sicher, dass viele Schüler*innen bereit wären, ihre Ideen für die Gestaltung beizusteuern. Gerade die HPS als ehemalige Reformschule könnte hier als Beispiel für gelebte Demokratie hervortreten. (IS)

zum Interview

Foto: Austin Kehmeier auf Unsplash

Thomas Schäfer, grünes Kreistagsmitglied, über die Debatte zur Aufnahme von Schutzbedürftigen:

Bereits am 11. März hatte die grüne Fraktion im Landkreis gemeinsam mit der Linken einen Eilantrag eingebracht, damit der Landkreis seine Bereitschaft erkläre besonders Schutzbedürftige aus griechischen Flüchtlingslagern und von der türkischen Grenze aufzunehmen.

Ausgerechnet Griechenland sollte es nach Dublin III richten und eigentlich wussten wir alle, dass das wohl kaum funktionieren konnte. Wir haben damals die Zustände von Überbelegung, Hoffnungslosigkeit und Gewalt recht gut beschrieben. Unser Antrag endete mit den Worten Es ist Eile geboten, um das Schlimmste zu verhindern.

Unser Antrag wurde mit 23 Ja-Stimmen, 2 Stimmenthaltungen und 27 Nein-Stimmen abgelehnt.

In der Zwischenzeit hat – wie absehbar – auch noch die Corona-Pandemie die Lager erreicht. Als ich in der Presse von dem Feuer in Moria hörte, habe ich das Ganze mit Kopfschütteln quittiert. Ich dachte mir sofort, dass sich nun alle Welt auf die Brandstifter stürzt und so tut, als wären die Flüchtlinge alle miteinander dafür verantwortlich. Ich dachte, dass es nun noch schwieriger werden würde, sich für Flüchtlingshilfe auszusprechen. 

Und tatsächlich versuchten in der heutigen Kreistagssitzung (5.10.) die Mitglieder der AFS-Fraktion genau dieses schmutzige Spiel. Zunächst stellte ausgerechnet der überführte Bilderfälscher Lars S. stellte einen    Mehr »

Diese Stellungnahme wurde als Leserbrief an das Buxtehuder Tageblatt (BT) geschickt. Nach den neuen Regeln des BT, aber nicht als Leserbrief veröffentlicht.
Während die Bürgermeisterin vor einem Jahr auf der Sitzung des 18. Sozialausschusses erklärte, „dass es längst nicht mehr nur um Integration und Migration geht“, sondern um die Teilhabe aller, stellte zeitgleich das zuständige Bundesamt genau das Gegenteil fest: Integrationsarbeit werde noch Jahre dauern. Jetzt zauberte die Bürgermeisterin bei der letzten Sitzung des Sozialausschusses ein neues Projekt aus dem Hut - die „Villa Luise“. Hintergrund ist die Auslobung des Niedersächsischen Umweltministeriums, wonach „innovative Projekte zur Stärkung der Integration und der Teilhabe finanziell unterstützt werden“ sollen. Also ist Integration doch noch ein Thema?!   Mehr »

04.10.2020

Beckdorf: Mehr Platz zum Spielen!

Die Beckdorfer Grünen schlagen vor, den existierenden öffentlichen Spielplatz im Waldfrieden gänzlich der Kita Beckdorf zu überlassen. Es habe sich gezeigt, dass die aktuelle Freifläche für die Kita mit zukünftig ca. 130 Kindern viel zu klein sei, so der Grüne Peter Löwel. Als Ersatz wird ein neuer Spielplatz am Sportplatz ins Spiel gebracht. 

Löwel: "Auf dem neuen Spielplatz stehen große Bäume. Diese nützen als Wetter- und Sonnenschutz. Der direkt angrenzende Sportplatz kann bei Veranstaltungen mitgenutzt werden. Es befinden sich keine Wohnhäuser in direkter Nachbarschaft des Spielplatzes. Deshalb sind Beschwerden wegen Kinderlärm nicht zu erwarten. Für die Planung und Unterhaltung des neuen Spielplatzes sollte eine Elterninitiative, ähnlich wie in Goldbeck, gegründet werden. Interessierte Eltern sind schon vorhanden. Das Ziel sollte ein zentraler Treffpunkt für Kinder und Eltern sein.“ 

Zum Antrag mit Lageplan

Foto: Ingrid Klausmann

Er sei nicht gerade begeistert gewesen, als er feststellen musste, dass in seinem Discounter die Regale umgebaut worden waren und er das Katzenfutter nicht finden konnte.

Natürlich ging es Robert Habeck, Co-Bundesvorsitzender der Grünen, in seiner Lesung gestern im Stadeum nicht um Katzenfutter, sondern um die Reaktionen der Menschen auf die stattfindenden Veränderungen in der Welt. 

Das Gewohnte ständig zu hinterfragen und offen sich mit Veränderungen auseinanderzusetzen ist nicht einfach. Die Folgen der Klimakrise sind zu groß, um dafür beruhigende Bilder zu finden. Seit Beginn der Moderne stehen die antiken Götter und der christliche Gott nicht mehr zur Verfügung, um die Angst vor offenen Weltveränderungen zu mildern.

Die Sprache ist dabei von zentraler Bedeutung: „Wie wir sprechen, entscheidet darüber, wer wir sind, wer wir sein könnten.“ Das ist keine Stilfrage, denn die politische Sprache schafft Wirklichkeit, wie der Begriff „Asyltourismus“, der Flüchtlinge und Fluchtursachen herabwürdigt.   Mehr »

01.10.2020

Klimaneutrale Halepaghenschule

Entwurfszeichnung Erweiterungsbau HPS (Quelle: Tageblatt)

Die Grünen im Rat der Stadt verlangen klare Ziele bei der Sanierung und Erweiterung der HPS. 

Michael Lemke: „Wir müssen heute anfangen, mit den Techniken, die uns jetzt zur Verfügung stehen, öffentlichen Gebäude in den nächsten Jahren so zu sanieren und zu bauen, dass diese künftig klimaneutral zu betreiben sind.“

Deshalb soll das Energiekonzept mit Erdwärme, Sonnenwärme und Sonnenstrom so angelegt werden, dass die Schule klimaneutral mit Wärme und auch, wenn nötig, mit Kälte versorgt wird.

Zum Antrag Energiekonzept HPS

Darüber hinaus beantragen die Grünen den Einbau von Lüftungsanlagen und CO2 Ampeln in allen Klassenräumen, damit auch nach der Corona-Lüftungs-Zeit mit gutem Luftklima gut gelernt werden kann.

Zum Antrag Lüftungskonzept HPS

Beckdorf: Wiederholter Baumfrevel, ein Brief aus Hamburg und grüne Hoffnungen

Es gibt in Beckdorf keine Baumschutzsatzung und die Ratsmehrheit genehmigt eine Abholzaktion nach der Nächsten. Nun hat ein Brief aus Hamburg die klimapolitische Gedankenlosigkeit der Ratsmehrheit offenbart. In der neuen Buxtehuder konnte man darüber kürzlich folgendes lesen:

Der Rat der Gemeinde Beckdorf hat einem Befreiungsantrag zur Fällung eines Baumes auf einem Grundstück in der Lindenstraße stattgegeben. Das Grundstück wird durch eine alte Feldsteinmauer begrenzt, die neu aufgesetzt werden soll. Dafür müsse die Esche, die dicht an der Mauer steht, gefällt werden, heißt es in dem Antrag der Eigentümerin. Als Ausgleichsmaßnahme würde ein neuer Baum auf dem Grundstück angepflanzt werden. 

Über diesen Antrag und den grundsätzlichen Umgang mit der Natur der Politik in Beckdorf zeigte sich Dr. Susanne Weigel entsetzt. Kurzerhand schrieb die gebürtige Beckdorferin einen ausführlichen Brief an alle Bürgermeister der Samtgemeinde Apensen, in dem sie letztlich um eine Baumschutzverordnung bittet. 

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Dr. Susanne Weigel mit den grünen Ratsmitglieder Peter Löwel und Marion Augustin vor der zur Abholzung frei gegebenen Esche (Foto: Neue Buxtehuder)

25.09.2020

Kein Grad mehr! Zeigt der Politik die Rote Klimakarte!

Dreihundert größtenteils junge Menschen versammelten sich am 25.9. zum Klimastreik auf dem Schafmarktplatz.

Mit großem Engagement machten die jugendlichen Redner*innen deutlich, dass es höchste Zeit zum Handeln ist, um ein Fortschreiten der Klimakatastrophe zu verhindern. Schon jetzt brennen wiederholt die Wälder – diesmal vor allem in Kalifornien und Brasilien. Überzeugend wurde verdeutlicht, dass wir – die Weltbevölkerung – uns kein einziges Grad Erderwärmung mehr leisten könnten. Diese Tatsache werde von den meisten Politiker*innen immer noch ignoriert.

Statt dem sofortigen Kohleausstieg würden nur halbe Sachen angekündigt. Aber – wie der Schüler Elias sagte: „Mit der Zahlung der halben Miete fliegt man auch aus der Wohnung!“

Durch das Rufen von Forderungen wie „Klimagerechtigkeit jetzt!“ und ein Die-In, bei dem man sich angesichts der drohenden Gefahr wie tot auf den Boden legte, unterstützten die Teilnehmer*innen die Kundgebungsziele.

Alle müssten jetzt etwas ändern, um die Vollkatastrophe zu verhindern und das Überleben unseres Planeten zu sichern, so ein Redner. Es treffe vor allem die junge Generation, die man nicht im Stich lassen dürfe.

„Das Märchen vom ewigen Wachstum geht nicht gut aus“, heißt es in einem der Songs, die gespielt wurden.

Nötig sei eine Realpolitik, die hier und jetzt auf internationaler, nationaler und kommunaler Ebene wirkungsvolle Maßnahmen umsetzt. (IB)

Am 14.09.2020 wurde im Inneren Ausschuss ein Antrag der SPD-Fraktion zur Änderung der Geschäftsordnung der Ratsgremien beraten und mehrheitlich mit 8:3 Stimmen beschlossen. Die Linke sieht keine Notwendigkeit für den Antrag und lehnt ihn ab. Michael Lemke von den Grünen, lehnt den Antrag auch ab, weil komplexe Themen u.U. intensiv beraten werden müssen, um zur bestmöglichen Entscheidung zu kommen

Der Antrag muss noch auf der nächsten Ratssitzung am 8. Oktober beschlossen werden.

Wie armselig ist das denn!? Dass man in Buxtehude SPD und CDU nicht unterscheiden kann, ist seit langem bekannt. Die Einen tragen ihr „Christlich“ nur noch aus Tradition, die Anderen ihr „Sozial“. Ich frage mich schon länger, wie die Wähler*innen es noch hinkriegen, den Unterschied auszumachen. Nun schreitet die SPD in mutigen Schritten weiter auf ihre Demontage zu, indem sie das „Demokratisch“ auch noch in die Historienkiste befördert.

 

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22.09.2020

RADIKALER WERDEN UM DIE KLIMAKATASTROPHE ZU VERHINDERN!

MICHAEL LEMKE IM GESPRÄCH MIT PHILIPP BRAVOS

Philipp Bravos, Aktivist bei FFF, begründet, warum er seit kurzem auch Mitglied der Grünen ist. Statt darüber frustriert zu sein, dass die Ratspolitiker*innen zu wenig auf die Klimakrise reagieren, möchte er selbst im parteipolitischen Rahmen tätig werden. 

Man müsse den Klimanotstand erkennen, um die Katastrophe zu verhindern. Dafür seien in Buxtehude u.a. eine autofreie Innenstadt und die Ausweitung der erneuerbaren Energien nötig.

Neben der parlamentarischen Arbeit findet Philipp den Druck von der Straße, die Klimastreiks, für unbedingt wichtig, um die Politik zum Handeln zu treiben und ein Gegenkonzept zu unserer Lebensweise zu entwickeln.

Er kandidiere auch deshalb für den Stadtrat, weil sich viele junge Menschen auch mit ihren kulturellen Bedürfnissen nicht genügend von der Politik repräsentiert fühlen.

Die Grünen sollten mutiger und offensiver werden und sich auf ihre Ursprünge besinnen. (IB)

Zum Interview

Michael Lemke im Gespräch mit Fahrgästen der S-Bahn am Buxtehuder Bahnhof

Ständige Verspätungen und Zugausfälle, nerviger Schienenersatzverkehr, die S-Bahn wird ihrer Rolle als wichtiges Mittel der Verkehrswende in keiner Weise gerecht. Die täglichen Erfahrungen der Fahrgäste mit dem schlechten Service der Bahn verdeutlichen: Es muss schnell besser werden!

In einem Offenen Brief machte Michael Lemke den Staatssekretär Ferlemann im Verkehrsministerium auf diese unhaltbaren Zustände aufmerksam und lud ihn ein, sich vor Ort ein Bild zu machen und schnell für Abhilfe zu sorgen.

Zum Video

Zum Offenen Brief

11.09.2020

Buxtehude soll Schutzsuchende aus Moria aufnehmen!

Foto: Austin Kehmeier auf Unsplash

Das fordert der Co-Fraktionsvorsitzende der Grünen, Michael Lemke, in einem Antrag.

Lemke: „Zehn deutsche Städte haben der Bundesregierung in einem Brief angeboten, Menschen aus dem niedergebrannten Flüchtlingslager auf Lesbos hierzulande aufzunehmen. „Wir sind bereit, Menschen aus Moria aufzunehmen, um die humanitäre Katastrophe zu entschärfen“, heißt es in einem Schreiben der Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeister von Hannover, Potsdam, Freiburg, Oldenburg, Düsseldorf, Göttingen, Gießen sowie Köln, Bielefeld und Krefeld.“

Buxtehude ist Mitglied im Bündnis Städte Sichere Häfen. Die Menschlichkeit gebietet, jetzt zu handeln!

 

Zum Antrag

11.09.2020

Mahnwache gegen Atomkraft und Klimawandel

Ca. 70 Leute versammelten sich gestern (10.9) bei der Mahnwache gegen Atomkraft auf dem Schafmarkt. Es ging nicht nur um AKWs, sondern um die Rettung des Klimas insgesamt. Phillip Bravos von Fridays for Future forderte die Stadt auf, den Klimanotstand auszurufen, um zu verdeutlichen, dass jetzt und sofort in Buxtehude Maßnahmen gegen den Klimawandel getroffen werden müssen. Bürgermeisterin Oldenburg-Schmidt vertröstete hingegen nur mit allgemeinen Floskeln. Einige Teilnehmer kommentierten die Politik der Stadt mit Plakaten: GREEN WASHING! (IB)

Offener Brief von Michael Lemke an den Staatssekretär Ferleman

Sehr geehrter Herr Staatssekretär Enak Ferlemann, 

was würden Sie sagen, 

- wenn Ihre S-Bahn seit zwei Jahren Probleme mit der Einhaltung ihres Fahrplans hat? 

- wenn regelmäßig Züge ausfallen? 

- wenn Busersatzverkehre die Reisezeit verdoppeln? 

- wenn man bereits eine Stunde zusätzlich einplant, um hoffentlich pünktlich am Ziel anzukommen? 

- wenn in den sozialen Medien permanent Fragen kursieren, ob denn heute die S-Bahn pünktlich fahre? 

- wenn Sie das Wort „Stellwerksprobleme“ nicht mehr hören können? 

- wenn Sie als Berufspendler deshalb ernsthaft in Erwägung ziehen, mit dem Auto statt mit der S-Bahn nach Hamburg zu fahren?    Mehr »

01.09.2020

Verkehrswende konkret: Erstes ausleihbares Lastenrad in Buxtehude

Foto: privat

Ende des letzten Jahres hat die Initiative „Buxtehude fährt Rad“ knapp 20 Geschäfte angeschrieben, um sie zu gewinnen, für ihre Kunden ausleihbare Lastenräder zur Verfügung zu stellen. Darunter waren Bau-, Getränke- und Supermärkte. Geantwortet hat relativ schnell der REWE Supermarkt im Westmoor/Dammhauserstr. Verzögert durch Corona ist das Lastenrad nun seit einigen Wochen geliefert und kann für den Transport von Einkäufen kostenlos ausgeliehen werden.

Die Initiative "Buxtehude fährt Rad“ freut sich über diese umweltfreundliche Transportmöglichkeit und hofft, dass sie gut genutzt wird und dass sich weitere Geschäfte anschließen.

„Buxtehude fährt Rad“ ist ein lockerer Zusammenschluss von Buxtehuder*innen, die gern und viel Rad fahren und sich für eine Verbesserung der Radfahrinfrastruktur sowie für die gleichberechtigte Teilnahme aller im Verkehr (Verkehrswende) in Buxtehude einsetzen.

28.08.2020

Gemeinsam statt einsam! Michael Lemke im Gespräch mit Jörg Jennrich von den "Greunsens"

Jörg Jennrich ist Mitbegründer der „Grünen Alten“, die sich inzwischen „Die Greunsens“ nennen. Diese Seniorengruppe für Buxtehude und Umgebung, die 2016 unter dem Motto „Gemeinsam statt einsam“ angetreten ist, trifft sich einmal im Monat und befasst sich mit gesellschaftlichen und kulturellen Themen. Die ca. 120 Teilnehmer*innen setzen sich dafür ein, dass Buxtehude zur „altersfreundlichen Stadt“ (eine Initiative der Weltgesundheitsorganisation) wird. 

Vieles sei hier zwar schon gut, aber manches ließe sich verbessern, z.B. mehr altersfreundliches Wohnen, eine nettere altersgerechte Gestaltung des Stadtparks, Erleichterungen in den großen Läden für Kund*innen, die zu Fuß mit ihrem „Hackenporsche“ einkaufen. Auch der ÖPNV, vor allem die Busverbindungen zwischen dem Land und der Stadt (Bahnhof) müssten deutlich besser werden.

Bei allem bräuchte man die Unterstützung der Stadt.

zum Interview

20.08.2020

Volle Stelle für Arbeitsmarktintegration nötig!

Der Co-Fraktionsvorsitzende der Grünen, Michael Lemke, fordert von der Bürgermeisterin einen Sachstandsbericht, um zu prüfen, ob eine volle Stelle für die Unterstützung von Migrant*innen bei der Arbeitssuche nötig und möglich ist.

Die Bedeutung dieser Aufgabe steht angesichts über 20 Millionen Mitbürger*innen mit Migrationshintergrund außer Frage.

Bisher gibt es eine halbe Stelle bei der AWO, die bis zum Januar 2021 befristet ist.

Zur Anfrage

In einem offenen Brief an die Bürgermeisterin verlangt der Grüne Co-Fraktionsvorsitzende Michael Lemke endlich Maßnahmen der Stadt zur Rettung der Kultur- und Gastronomieszene. Er schreibt:

„Nachdem wir seit Wochen das sommerliche Wetter genießen können, erwarte ich mit großer Neugier die Corona-Hilfsmaßnahmen für die von der Krise gebeutelten Gastrionomen und Kulturschaffenden in Buxtehude.

Da auch die Politik schon einen bunteren Strauß an Ideen vorgestellt hat, erwarte ich endlich mal Ihr Engagement für die Buxtehuder Kultur- und Gastroszene.

Am letzten Freitag konnte ich bei einem Flethkonzert am Ewer Margareta erleben, wie die rührigen Gastronomen Kultur und Wirtschaften zusammengebracht haben. Die Aktion wird wiederholt und verdient unser aller Lob. Weiter schaue ich nach Stade und lese und höre regelmäßig von Ihren Lichtspielgartenkonzerten. Mit Kinovorstellungen startete man dort und hat heute tollste Veranstaltungen. Und alles Corona tauglich!   Mehr »

Foto: privat

Die Ratssitzung war schon vor drei Wochen, trotzdem will ich sie noch kommentieren. Die Ratssitzung fand in der Aula der IGS Nord statt, die sich durch eine katastrophale Akustik auszeichnet. Als interessierter Bürger, waren einige Redebeiträge kaum zu verstehen. Das bestätigten auch einige Ratsmitglieder. Ein funktionierendes WLAN stand auch nicht zur Verfügung. Da gibt es noch viel Luft nach oben für die Verwaltungsspitze.

Die Tagesordnung umfasste insgesamt 21 Punkte. Die Punkte 1-12 wurden ohne längere Aussprachen mehr oder weniger durchgewunken.

Der Antrag zum Punkt 13 wurde von Benjamin Koch-Böhnke (Die Linke) nochmal begründet und Michael Lemke (Grüne) ergänzte ihn.

Erst der Punkt 13 „Climate Emergency“ im Volksmund auch „Klimanotstand“ genannt, bot längere und ausführlichere Redebeiträge, dabei waren auch haarsträubende bei, die ich hier aber nicht weiter kommentieren werde.

Besonders die Redebeitrage von Mitgliedern von FridaysForFuture , fielen durch große Kenntnis auf.    Mehr »

21.07.2020

Ideen für einen Bürgerpark am Mühlenteich: Michael Lemke im Gespräch mit Ulrich Felgentreu

In einem Gespräch entwickeln Ulrich Felgentreu und Michael Lemke Ideen für die weitere Gestaltung am Mühlenteich:

Durch die neue brücke ist das Gebiet um den Mühlenteich noch attraktiver geworden. Für die weitere Gestaltung sollte nicht einfach eine Asphaltierung des Radweges durchgeführt werden, sondern erst in einer Bürger*innen-Befragung, wie beim dortigen Spielplatz, gemeinsam ein Konzept für einen Bürger*innenpark entwickeln.

Erste Vorschläge hierfür:
Ein Volleyball-Feld und einen Trimm-dich-Pfad anlegen, Verkehrstechnisch sollte die Querung der Moisburger Straße sicherer werden, sowie auch die Radwegsituation durch eine Erweiterung der 30 kmh-Zone. Um ein Fällen alter Bäume zu vermeiden, muss die geplante Fischtreppe einen anderen Verlauf nehmen.

Zum Video

10.07.2020

Wasserspender in der Innenstadt sprudelt endlich

In einem Offenen Brief freut sich das grüne Ratsmitglied Thomas Lange, dass nach knapp 1 ½ Jahren die Verwaltung es geschafft hat, einen Antrag der Grünen umzusetzen.

Wir gratulieren zu diesem Wahnsinnstempo! (JB)

 

Zum Offenen Brief von Thomas Lange

 

06.07.2020

Umbau HPS und Neubau der Sporthalle sollen Leuchttürme der Energieeffizienz und Nachhaltigkeit werden

Bild: andreas160578 auf Pixabay

Solaranlagen auf den Dächern, alternative Heizsysteme, optimale Belüftung und Beleuchtung, nachhaltige Baumaterialien: Das sind, kurz gefasst, die Anliegen der Grünen für alle Neu- und Umbauprojekte der Stadt wie die Halepagenschule und die neue Sporthalle.

Bei der Vorstellung des HPS-Projektes äußerten die planenden Architekten, dass die Lüftung der Klassenräume durch die Fenster erfolgen solle, was eine planvolle Energieeinsparung verhindern wird. 

Michael Lemke: „Wie kann es sein, dass wir in Buxtehude die Klimaneutralität anstreben und unsere Schulbauplanung im Jahr 2020 sieht eine reine Fensterlüftung von Klassenräumen vor.“

Jetzt haben die Grünen in einem detaillierten Antrag ihre Anforderungen an nachhaltiges und energieeffizientes Bauen zusammengefasst.

Zum Antrag

02.07.2020

Pflaster ist nicht gleich Pflaster – zu komplex fürs Tageblatt?

Die mittelalterliche Vorstellung vom Begriff „Pflaster“ (Foto: Jairph auf Unsplash)

Ein Musterbeispiel für Verfälschung durch aus dem Zusammenhang gerissene Zitate konnte man jüngst (30.6.) im Tageblatt lesen: 

Im Bauausschuss ging es um den Belag für die Radwege am Mühlenteich. Im Artikel heißt es: „Die Grünen (…) wollen Pflastersteine“ für Radwege. Es wird der Eindruck erweckt, dass die Grünen holpriges Pflaster Radfahrern, Eltern mit Kinderwagen und Skatern zumuten wollen.

Michael Lemke, Co-Vorsitzender der Grünen Stadtratsfraktion, in einer Richtigstellung: „Dies ist definitiv falsch. In der entsprechenden Diskussion im Bauausschuss wurde deutlich, dass Pflaster nicht gleich Pflaster ist: Die Grünen favorisieren am Mühlenteich einen Belag aus Steinen ohne Kantenabschrägung, auch Fase genannt. Sie ergeben eine plane Oberfläche und im Gegensatz zum Asphalt ein angenehmes Bild, gerade, weil wir den Mühlenteich zum Bürgerpark entwickeln wollen!“

Sicherlich wird man nicht erwarten können, dass jeder Journalist die vielfältigen Möglichkeiten im Straßenbau bis ins Detail kennt. Und eigentlich ist das Tageblatt ja auch bekannt für einigermaßen objektive Berichterstattung. Aber den Begriff „Fase“ hätte Karsten Wisser ja auch mal nachschlagen oder googeln können. Aber das war wohl zu komplex für ihn. (JB)

29.06.2020

Auch die Schüler in den Flüchtlingsunterkünften brauchen Internetverbindungen!

Foto: Vicky Summer auf Unsplash

Das beantragte die grüne Stadtratsfraktion. Michael Lemke begründete diesen Antrag:

„In beiden Unterkünften leben Familien mit schulpflichtigen Kindern. Diese Kinder haben in Zeiten der Coronapandemie und des digitalen Fernunterrichts keine Chance, an diesem Unterricht teilzunehmen. Gerade diese Kinder sind aber besonders förderbedürftig und auf den Kontakt mit ihren Lehrkräften angewiesen. 

Wegen der unzureichenden WLAN-Ausstattung an einzelnen Schulen ist nicht sichergestellt, dass die Kinder dort arbeiten können. Die Kinder sind deshalb auch ausgeschlossen von den gespendeten Rechnern, die von einzelnen Schulen an bedürftige Familien ausgegeben werden.“ 

 

Zum Antrag

27.06.2020

Interkulturelle Treffen ermöglichen, Begegnungsraum wieder öffnen

Foto: Gerd Altmann auf Pixabay

Die Grüne Stadtratsfraktion beantrage die Öffnung des Begegnungsraums in der Bahnhofstraße zum 1.8.2020. 

Michael Lemke erklärte dazu: „Da das FaBiZ auf absehbare Zeit für diverse regelmäßige Treffen interkultureller Gruppen nicht zur Verfügung steht, entfallen viele für das städtische Zusammenleben wichtige Kontaktpunkte. Mittlerweile haben viele öffentliche und private Einrichtungen mit den entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen wieder geöffnet, so dass es auch hier an der Zeit ist nachzuziehen.“

Zum Antrag geht es hier mit einem Klick

26.06.2020

Deckel für die B 73!

Die Grünen haben im Stadtrat beantragt, die Machbarkeit eines Deckels für die B 73 zu prüfen. Zwischen An der Rennbahn und Apensener Straße und ab der Apensener Straße in Richtung Neukloster soll der Trog der B 73 geschlossen und bebaut werden.

Vorteile:

- Es wird für den Bau von weiteren Wohnungen und Gewerberäume keine zusätzliche Fläche versiegelt

- Für die vorhandene Wohnbebauung wird ein zusätzlicher Schallschutz geschaffen

- Wir schaffen in einer zentralen Lage weitere Wohnungen und Gewerbeflächen.

Zum Antrag

24.06.2020

Bettelampeln abschalten: Vorfahrt für Radfahrer*innen und Fußgänger*innen

Foto: Harshal Desai auf Unsplash

Die Buxtehuder Grünen schlagen dem Landrat vor, die Funktion der Bedarfsampeln - im Volksmund „Bettelampeln“ genannt - zu ändern. Das „Betteln“ um Grün für Fußgänger und Radfahrer soll in den Hauptverkehrszeiten zwischen 7 und 19 Uhr entfallen.

Ratsmitglied Ulrich Felgentreu: „Durch die Corona Pandemie hat sich auch in der Mobilität vieles verschoben. Es sind deutlich mehr Menschen zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs. Das ist natürlich in Bezug auf den Klimaschutz und die Gesundheit eine positive Entwicklung. Die Ampelschaltungen als Bedarfsampeln für Fußgänger und Radfahrer erschweren nicht nur die Möglichkeit der Einhaltung der notwendigen Abstandsregelung, sondern machen diese kaum möglich. Auch das notwendige Betätigen vom Drückknopf ist mit einer unnötigen Ansteckungsgefahr verbunden.“ 

Darüber hinaus fände im Moment auch auf Grund der Corona Pandemie ein Umdenken in der Mobilität statt. Im Moment stehe der motorisierte Individualverkehr deutlich an erster Stelle. Diese Reihenfolge muss und wird sich ändern, auch um besser auf neue Pandemien vorbereitet zu sein. 

 

Zur Anfrage

Im dritten Teil des Gesprächs mit Ulrich Felgentreu wünscht sich Jens Saß, Geschäftsführer der Buxtehuder Firma implantcast, neben guten Schulen, Kultur- und Sportstätten vor allem guten Wohnraum in Buxtehude, um Neubürger und damit auch qualifizierte Arbeitskräfte anzuziehen. Wichtig ist für ihn eine grundsätzliche Verbesserung des Verkehrs- und Radwegekonzepts. (JB)

Hier geht es zum Video

22.06.2020

Warum nicht auch in Buxtehude? Japanische Kirschbäume im Stadtgebiet anpflanzen!

Nach dem leider notwendigen Kahlschlag der Japanischen Kirschbäume in der Parkstraße beantragen die Buxtehuder Grünen, im gesamten Stadtgebiet Kirschbäume anzupflanzen. Ratsmitglied Ulrich Felgentreu: „Wir sehen es als Bereicherung für die Buxtehuder, ihrer Gäste und auch der Insekten die Ersatzpflanzungen von Japanischen Kirschbäumen im gesamten Stadtgebiet als Einzelbäume und als Baumgruppen vorzunehmen. In letzter Zeit wurden sehr viele Bäume im Stadtgebiet entnommen und die Ersatzpflanzungen teilweise nicht im Stadtgebiet vorgenommen. Für ein besseres Klima und sauberere Luft ist es neben der deutlichen Reduzierung der Schadstoffe auch wichtig einen größeren und auch vielfältigen Baumbestand im Stadtgebiet zu erhalten. In anderen Kommunen wird die Japanische Kirsche weiterhin neu gepflanzt, warum nicht auch in Buxtehude?“ (JB)

Zum Antrag im Wortlaut

18.06.2020

Kleine Klassen und bessere Ausstattung der Schulen - räumlich und digital

Im zweiten Teil des Gesprächs zwischen Jens Saß, Geschäftsführer der Buxtehuder Firma implantcast, und Ulrich Felgentreu geht es um die Folgen der Corona-Krise für die Schulen. (JB)Im zweiten Teil des Gesprächs zwischen Jens Saß, Geschäftsführer der Buxtehuder Firma implantcast, und Ulrich Felgentreu geht es um die Folgen der Corona-Krise für die Schulen. (JB)

 

Zum Video

Am Freitag den 12. Juni fand in Buxtehude eine Solidaritätskundgebung für den Afroamerikaner George Floyd statt, der von einem weißen Polizisten ermordet wurde, der 8 min. 46 sec. auf dem Hals des Opfers kniete.

Die Kundgebung wurde von der BI Menschenwürde initiiert und von Bündnis90/Die Grünen, attac, Die Linke, Netzwerk für Vielfalt und Demokratie, Solidarisches Netzwerk, den Stadtteileltern und Himmelblau unterstützt.

In dem mit Flatterband abgetrennten Bereich, sowie auf den Gehwegen am Rand haben 150-200 Personen an der Kundgebung teilgenommen.

Von den Redner*innen wurden verschiedene Aspekte hervorgehoben. So schreibt der Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V. in seiner Grußbotschaft:   Mehr »

14.06.2020

Die Blockade in den Köpfen ist weg!

Der Geschäftsführer der Buxtehuder Firma implantcast, Jens Saß, äußerte sich in einem Gespräch mit Ulrich Felgentreu zu den Folgen der Corona-Krise: Sie zeige, dass wir künftig mehr Reserven an medizinischem Equipment für solche Situationen benötigen. Die entsprechende Produktion in Deutschland sollte stärker gefördert werden. Für die heimische Wirtschaft wünscht sich Jens Saß weniger Regulierung und Bürokratie. 

Positiv bewertet Jens Saß, dass die Notwendigkeit von Video-Konferenzen und digitaler Vernetzung stärker akzeptiert würde: „Die Blockade in den Köpfen ist weg!“ (JB)

Zum Video

01.06.2020

Massive Kritik an der Bürgermeisterin in Buxtehude zu ihrer Nachhaltigkeitsspolitik

Der Vorstandssprecher der Grünen Buxtehude-Apensen, Erhard Arhelger, zur Corona- und Klima-Krise mit massiver Kritik an der Buxtehuder Bürgermeisterin Katja Oldenburg-Schmidt.
Die Fraktionsvorsitzenden von Die Linke und B'90/Die Grünen haben jetzt einen Eilantrag im zuständigen Fachausschuss zum Klimanotstand gestellt. Der Antrag wurde von der Bürgermeisterin mit Unterstützung von SPD und CDU trickreich von der Tagesordnung der letzten Ratssitzung gestrichen.(EA)

Zum Video: https://youtu.be/SOBzF2AICDM

Die Stadtverwaltung muss sich intensiver um die sozialen Probleme im Sagekuhlen-Viertel kümmern. Diese seien erheblich, so der Anwohner Markus Schumacher in einem Gespräch mit Michael Lemke. Eine Sozialausschusssitzung vor Ort, im Fabiz oder in der Rotkäppchen-Schule, wäre eine gute Idee. Ebenso eine Stadtteilkonferenz, um die Vertreter verschiedener Interessen zu Wort kommen zu lassen. 

Zum Interview

Foto: pixabay

Mittlerweile ist klar, dass das Element des digitalen Fernunterrichts die Schulen einen längeren Zeitraum begleiten wird.

Die Grünen erbitten eine Übersicht über den Umgang aller Schulen in Buxtehude zum Thema Sicherstellung von Bildungsgerechtigkeit in Zeiten von Corona. Neben den pädagogischen Konzepten (Schulverantwortung und nicht Gegenstand dieser Anfrage) spielt die Schulausstattung (städtische Verantwortung) eine entscheidende Rolle.  

Wir gehen davon aus, dass die Verbesserung der digitalen Ausstattung neben der Herstellung von Bildungsgerechtigkeit gleichzeitig eine Entlastung für die Lehrkräfte ist, die es derzeit wirklich nicht einfach haben.

Stand 01.01. 2020 lag auf Landesebene kein Antrag zum Mittelabruf aus dem Digitalpakt Schule aus Buxtehude vor.  https://www.landtag-niedersachsen.de/drucksachen/drucksachen_18_07500/05501-06000/18-05737.pdf   Mehr »

Michael Lemke im Gespräch mit Dr. Beate Rothe

Normalerweise kommen auf einen Allgemeinmediziner 1.100 Patienten. „Wir betreuen jetzt schon 1.600“, so die Buxtehuder Hausärztin Dr. Beate Rothe. Neubürger haben kaum die Chance, einen Hausarzt oder eine Hausärztin zu finden.

Auf diese Missstände wurde bereits vor einem Jahr in einem Antrag der Grünen aufmerksam gemacht. Bis jetzt hat die Stadtverwaltung nicht konkret reagiert. 

Nötig wäre erheblich mehr Werbung für die Niederlassung von Ärzt*innen. Man könnte z.B. mit attraktivem Wohnraum und Hilfen für Ehepartnern, einen Arbeitsplatz zu finden, helfen.

Die Stadt muss endlich auf die Initiative reagieren! (IB)

Hier geht es zum Interview

12.05.2020

Landtagsabgeordnete Eva Viehoff bietet telefonische Bürgersprechstunden an.

Kontaktbeschränkungen und eine neue Normalität machen persönliche Treffen oder Bürgersprechstunden schwierig. Gerade deshalb will Eva Viehoff, zuständige grüne Landtagsabgeordnete für den Landkreis Stade mit den Bürger*innen in Kontakt bleiben. Jeden Mittwoch von 17:30 Uhr und 18:30 Uhr bietet sie daher bis auf weiteres eine telefonische Bürgersprechstunde an.  „Ich bin sehr an den aktuellen regionalen Betroffenheiten interessiert und freue mich sehr, wenn Bürgerinnen und Bürger diese unkomplizierte Möglichkeit der Kontaktaufnahme nutzen,“ führt Viehoff aus. Besondere Herausforderungen sieht sie vor allem bei den Themen Kultur, Tourismus, Hochschulen und Arbeitsmarkt. Für die Sprechstunde sind jedoch alle Themen willkommen.

Foto: Randy Colas auf Unsplash

Der Corona Shutdown dauert jetzt schon über sechs Wochen. Die Bürgermeisterin Oldenburg-Schmidt schien drei Wochen abgetaucht und die Stadtverwaltung in eine Schockstarre gefallen zu sein. Erst am 2. April hat sie sich in einer kurzen Videonachricht der Buxtehuder Öffentlichkeit bemerkbar gemacht. Das Stadthaus ist schon seit dem 17. März geschlossen und ein Ende ist nicht absehbar.

Die politischen Gremien wie Fachausschüsse können seit dem Shutdown nicht mehr tagen, weil angeblich keine geeigneten Räumlichkeiten zur Verfügung stehen.Die politischen Gremien wie Fachausschüsse können seit dem Shutdown nicht mehr tagen, weil angeblich keine geeigneten Räumlichkeiten zur Verfügung stehen.   Mehr »

25.04.2020

Buxtehude in der Corona-Krise

Wie ist die Lage?

Michael Lemke im Gespräche mit den Markthändlern Thomas Wilksen und Jens Sudau.

 

zum Video

Dies sagte der Vorsitzende der grünen Stadtratsfraktion Buxtehude, Michael Lemke, in einem Interview angesichts drohender finanzieller Probleme der Kommune durch die Corona-Krise. Auch eine Schließung der Bäder komme nicht in Frage, eher könnten einige Infrastrukturmaßnahmen verschoben werden.

Der Einzelhandel müsse gerade jetzt gestärkt werden. Deswegen habe die Grünen und auch andere Initiativen zum regionalen Online-Handel gestartet.

Die Klimakrise sei aus den Schlagzeilen geraten, aber leider nicht vorbei. Buxtehude müsse vordringlich an der Umsetzung der Klimaziele arbeiten.

Homeoffice als umweltfreundliche Alternative könnte für manchen eine positive Erfahrung aus der Krise sein. Dabei dürften soziale Kontakte aber nicht vernachlässigt werden, so Michael Lemke. (IB)

Hier geht es zum vollständigen Interview.

28.03.2020

Naturschützer weisen Bauern-Kritik am Volksbegehren Artenvielfalt zurück

Angebliche Einschränkungen frei erfunden

Die Kritik der Junglandwirte des Kreisbauernverbandes Stade am geplanten Volksbegehren zum Schutz der Artenvielfalt stößt bei den Naturschützern des Stader Aktionsbündnisses zum Volksbegehren auf Unverständnis. „Ein Großteil der von den jungen Bauern kritisierten angeblichen Einschränkungen der landwirtschaftlichen Nutzungen sind an den Haaren herbei gezogen und nicht Gegenstand des Volksbegehrens“, sagte Wolfgang Ebbinghaus (NABU), einer der drei Sprecher des Stader Aktionsbündnisses.

Zur Presseinformation

Bitte die Überschrift anklicken!

01.03.2020

Zwei Minuten mit der Wirklichkeit - als Radfahrerin auf der Bahnhofstraße

Hundert Meter radeln auf dem Radweg der Bahnhofstraße - und vier Situationen, bei denen man mich als Radfahrerin ignoriert hat:

- Eine Fußgängerin kreuzte den Radweg, ohne auch nur einen Blick auf mögliche Radfahrer zu verschwende.

- Ein Auto, das kurzzeitig auf dem Radweg parkte.

- Zwei Autofahrer, die mir, aus einer Ausfahrt kommend, die Vorfahrt genommen haben.

Diese Begebenheiten sind - wie jeder Radfahrer weiß - keine Seltenheit. Ich fahre grundsätzlich defensiv, sonst wäre ich schon hundertmal ein Unfallopfer gewesen.

Die Bahnhofsstraße zur Fahrradstraße umzuwidmen wäre mit Sicherheit ein guter Schritt, um die Gefahren für den Radverkehr in Buxtehude zu entschärfen. 

Ingrid Buttler

Foto: privat

Interview mit Jörg Jennrich dem Sprecher der „Grünen Alten“ in Buxtehude.

Jörg, du betreust ja nun schon seit fast 4 Jahren die Buxtehuder Gruppe Grüne Alte. Deine Erkenntnisse aus der Seniorenarbeit würden wir gerne zukünftig in unserer politischen Kommunalarbeit mit einfließen lassen.

Welche Aktivitäten erwartest du von unserer Grünen Stadtratsfraktion zukünftig?

Die Buxtehuder Gruppe „GRÜNE ALTE“, übrigens von der Mitgliederzahl her, von über 100 Freundinnen und Freunde, die personell stärkste Seniorenvereinigung von BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN in ganz Deutschland, wünscht sich von der GRÜNEN Buxtehuder Stadtfraktion, dass ein Baustein ihrer zukünftigen politischen Arbeit sich damit beschäftigt, dass Buxtehude zu einem guten Ort zum Altwerden wird.

Was stellst du dir konkret vor?

Als Vorbild sollte das WHO-Konzept: Altersfreundliche Stadt (Age friendly City) herangezogen werden.   Mehr »

Bild: Croisy auf Pixabay

Was meint die Bürgermeisterin eigentlich mit „versachlichen“, dass die bisherigen Fakten und Argumente in der Klimadebatte „unsachlich“ waren? (siehe Buxtehuder Tageblatt (BT) 22.01.2020)

Sie will „mit den Bürger*innen“ sprechen, man will sie „mitnehmen“ und nicht „mit der Brechstange“ vor den Kopf stoßen. Es ist schon merkwürdig, wenn nur beim Klimaschutz notwendige Maßnahmen ohne „Verbote“ durchgesetzt werden sollen. In anderen Bereich stellt sich die Frage wohl nicht, wie beim „Rauchverbot“ oder im Verkehrsrecht. „Chancen nutzen“ und die Stadt „zukunftsfähig“ machen. Chancen gibt und gab es genug. Seit über sechs Jahren gibt es ein Radverkehrskonzept, seit 2014 gibt es ein Klimaschutzkonzept. Umgesetzt wurde aber nur sehr wenig.   Mehr »

Da hätte die AfD Buxtehude im PISA-Ranking ganz schön nach unten gedrückt: In den PISA-Studien wird bekanntlich untersucht, wie gut Jugendliche am Ende ihrer Pflichtschulzeit grundlegende Kompetenzen in alltäglichen Situationen anwenden können. 2018 ging es z.B. um Lesekompetenz. Da wurde die Fähigkeit untersucht, relevante Informationen aus Texten zu lokalisieren, Texte zu verstehen, sie zu bewerten und über sie zu reflektieren.

An dieser Fähigkeit hat sich die AfD dieser Tage auch abgearbeitet. Sie hat sich dazu an einen mächtigen Text getraut, nämlich an die „Entschließung der Menschenrechtskommission der Vereinten Nationen“ von 1998. Und ist - wie sollte es anders sein – grandios Baden gegangen.   Mehr »

20.01.2020

Klimafond Buxtehude beantragt

Foto: Alexas-Fotos auf Pixabay

Mehr Geld im Kampf gegen die Klimakrise: Die Grüne Stadtratsfraktion hat einen Klimafond beantragt, der aus den Überschüssen der Haushaltsjahre 2019 und folgende gebildet werden soll. Überschüsse dürfen nicht im allgemeinen Finanzhaushalt "verschwinden", sondern müssen gezielt für das Umsteuern in der Klimapolitik eingesetzt werden!

Hier geht's zum Antrag

10.01.2020

CDU oder die drei Affen in Buxtehude!

Nachdem die Stadt einen Nachhaltigkeitspreis gewonnen hat, scheint es den Christdemokraten zu reichen. Statt neuer Initiativen zur Verbesserung von Umwelt und Verkehr vorzuschlagen führen sie eine Umfrage im Netz durch, wer dafür oder dagegen sein, den Klimanotstand zu erklären.

1. Eine Umfrage im Netz ist nicht repräsentativ und fischt nur in der eigenen Blase. Da bekommt man natürlich das gewünschte Ergebnis.
2. So ein Vorgehen fördert plumpen Populismus. Wünschen die Christdemokraten mittlerweile die Nähe zur AfD?
3. Nicht einmal eine Bilanz der eigenen Klimaschutz-Initiativen wird vorgelegt.

Nichts sehen, nichts hören und nichts sagen oder vorschlagen!

Seit 2016 gibt es für Kommunen einen Leitfaden der Vereinten Nationen, wie Maßnahmen beurteilt bzw. welche Maßnahmen ergriffen werden müssen, um eine nachhaltige Kommunalpolitik zu entwickeln. Noch nie hat sich die CDU-Buxtehude substanziell zu diesen 17 Zielen einer nachhaltigen Entwicklung geäußert. Im Gegenteil, sie ist besonders eifrig im Ausbremsen dieser Ziele. 

Sämtliche Anträge der Grünen im Stadtrat haben die 17 Ziele als Grundlage, wäre schön, einmal die Grundlage der CDU-Politik kennen zu lernen.

Foto: Pixabay

Am letzten Wochenende hat der Grünen-Vorsitzende Robert Habeck die Bundesregierung aufgefordert, bis zu 4000 unbegleitete Kinder von den griechischen Inseln zu holen. Die Flüchtlinge harren unter erbärmlichen Zuständen in den völlig überfüllten Lagern aus. Die hygienischen Bedingungen sind katastrophal.

Die Antwort von Innenminister Seehofer von der „Christlichen“ SU ist angesichts der skandalösen Lage an Zynismus nicht zu überbieten. Er wirft Habeck unredliche Politik vor, wobei die 57 Lastwagen, die von der Bundesregierung mit Hilfsgütern für 10 000 Menschen losgeschickt wurden, völlig unzureichend sind.    Mehr »

Schriftliches Urteil und Entscheidungsgründe des Verwaltungsgerichts Stade liegen vor.

Kommentar von Ulrich Felgentreu (Sprecher BI und Ratsherr):

Das Verwaltungsgericht Stade hat, wie versprochen das schriftliche Urteil noch in diesem Jahr geschrieben, ganz anders als der Landkreis in all den letzten Jahren. In diesem Urteil finden sich viele Beschwerden der Einwender und Kritikpunkte wieder.

Es liest sich für die Anwohner der Rübker Straße wie eine Bestätigung dessen, was wir in den letzten Jahren immer wieder an Einwendungen vorgebracht haben. Es fühlt sich kurz vor Weihnachten auch wie ein „Geschenk“ an, was es ja aber nicht ist, sondern eher eine Genugtuung.   Mehr »

20.11.2019

Erfolg auf ganzer Linie: Gericht untersagt unsägliche Planung für den Buxtehuder Autobahnzubringer!

Quelle: BT 20.11.19

- 1.000 Autos, die direkt am Haus vorbeirauschen, und das pro Stunde!
- Gärten, die wie Gefängniszellen mit 3 Meter hohen Wänden gegen Lärm „geschützt“ werden!
- 17 Meter breite Straßenschneise durch die Häuser an der Rübker Straße!

Diese unsägliche Planung des Landkreises hat das Verwaltungsgericht Stade gestern gestoppt! Begründung: „Das Schutzgut Mensch wurde in der Abwägung nicht ausreichend gewürdigt.“ 

Dieser Satz ist wichtig, denn die Landkreisplaner haben stets versucht, den Naturschutz gegen die Interessen der Anwohner auszuspielen. Süffisant lächelnd wurde der Wachtelkönig ins Feld geführt, man dürfe laut EU-Recht nicht weiter in das Naturschutzgebiet eingreifen. Doch damit wurde nur abgelenkt von der Tatsache, dass die Variante Umgehungsstraße Mehrkosten verursacht hätte, da eine Brücke oder ein Tunnel über die bzw. unter der Bahn gebaut werden müsste.

Nun steht der Kreis vor den Scherben seiner schlechten Planung! Wir sind gespannt, wie es weitergeht, denn eine Berufung gegen das Urteil hat das Gericht nicht zugelassen.

Interview mit Ingrid Buttler, einer ehemaligen Lehrerin an der Halepaghen-Schule

Redaktion:
Liebe Ingrid, du hast lange Zeit Politik unterrichtet. Wie beurteilst du die neue Schülerbewegung Fridays for Future? 

Ingrid Buttler:
Man hat lange die angebliche Passivität der jungen Leute beklagt. Diese Einschätzung habe ich nie geteilt. Ein kritisches Bewusstsein gerade gegenüber der Umweltverschmutzung gab es immer, doch im Wesentlichen nur individuell. Viele Jugendliche waren ratlos, was sie machen sollten. Hier hat Greta einen Impuls gegeben. Die neue Qualität besteht darin, gemeinsam aktiv und vernehmbar zu werden!

Redaktion:
Vernehmbar schön und gut, aber muss man dafür die Schule schwänzen?   Mehr »

Interessant wurde die Diskussion mit dem Punkt „Planung einer Sporthalle“. Die Fraktion DIE LINKE beantragte, die Abstimmung dieses Punktes zu verschieben, bis Klarheit über den Haushalt bestehe. Das wurde aber mehrheitlich von den anderen Fraktionen abgelehnt. Von CDU/SPD/FDP/BBG, weil sie die Halle sowieso wollen und von den Grünen, weil sie erst einen Überblick über die Kosten haben wollen.  In der anschließenden Aussprache forderte der Co-Fraktionsvorsitzende von B`90/Die Grünen Michael Lemke, dass bei der Planung und Umsetzung des Neubaus ein innovatives Gebäude mit geringen Betriebskosten entstehen und welches CO2-neutral und mit erneuerbarer Energie betrieben werden solle. Nur so könne ein wirksamer Beitrag zum Klimaschutz geleistet und nur so könne man den Anforderungen einer Stadt mit einem Nachhaltigkeitspreis gerecht werden. Die Stadtverwaltung wurde vom Rat mehrheitlich beauftragt, den Neubau einer Sporthalle zu planen und eine verlässliche Kostenberechnung vorzulegen. Auf dieser Grundlage soll dann später über den Bau der Halle entschieden werden.   Mehr »

08.11.2019

Fridays for Future: Buxtehude Klima-neutral bis 2035!

Die Buxtehuder Fridays for Future Gruppe hat am 5. November im Stadtentwicklungs- und Umweltausschuss ihre Forderungen vorgestellt:

- Strom und Wärme aus erneuerbaren Energien
- sichere und komfortable Infrastruktur für Radfahrer
- ein flächendeckendes kostengünstiges und emissionsfreies ÖPNV-Netz
- Innenstadt ab 2025 autofreie Zone
- Unternehmen der Stadt müssen klimafreundlich und nachhaltig produzieren.

Das komplette FFF-Forderungsprogramm findet ihr hier.

25.08.2019

Die Mitgliederversammlung der Grünen wählt einen neuen Vorstand

Die gut besuchte Mitgliederversammlung von B‘90/Die Grünen OV Buxtehude/Apensen hat einen neuen Vorstand gewählt. Die 2-jährige Amtszeit des bisherigen Vorstandes lief satzungsgemäß aus. Nach der Diskussion des Rechenschaftsberichtes, wurde der alte Vorstand entlastet. Anschließend fand die Neuwahl statt.

In den neuen 7-köpfigen Vorstand wurden folgende Personen gewählt: Sprecher (Buxtehude) Erhard Arhelger, Sprecherin (Apensen) Tanja von Stade, Kassierer Karsten Montag, Beisitzer, Michael Lemke und Ulrich Felgentreu. Als Beisitzerinnen wurden neu gewählt Beate Steger-Basar und Nele Schmidt.

Zu Beginn der Mitgliederversammlung wurde unser 50. Mitglied im Ortsverband Buxtehude/Apensen begrüßt. Danach erläuterte Dr. Lukas Hakelberg in einem Vortrag die Hintergründe internationaler Zusammenarbeit zur Begrenzung von Steuerhinterziehung bei der Kapitalbesteuerung.


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28.05.2019

Kurzmeldung: In Buxtehude ist B'90/DIE GRÜNEN stärkste politische Kraft bei den Europawahlen

Bei den Europawahlen ist B‘90/Die GRÜNEN als stärkste politische Kraft in Buxtehude hervorgegangen. Wir freuen uns sehr über dieses tolle Ergebnis und versprechen euch, dass wir nicht nachlassen werden. Viele freundliche Menschen an den Ständen haben uns hoffen lassen. In vielen guten Gesprächen an den Infoständen in der Stadt haben uns ältere Menschen davon berichtet, dass sie in Sorge sind, weil sie den Frieden in Gefahr sehen. Und gut getan haben uns auch die vielen jungen Menschen, die nicht mehr warten wollen, bis endlich was für die Umwelt getan wird. An euch geht unsere Bitte, nicht nachzulassen. Mischt euch ein - gern auch bei uns! Heute haben wir über 27% der Stimmen für Europa gewonnen. Das ist toll. Wir kämpfen weiter für ein offenes Europa und natürlich auch für unser Buxtehude.


Foto: privat

Im Rahmen von kreisweiten Aktionen hat der Kreisverband von B‘90/Die Grünen auf die Vermüllung unseres Planeten aufmerksam gemacht.

Unter dem Thema „Mikroplastik in kosmetischen Artikeln“ haben die Buxtehuder Grünen dazu am Samstag den 30.03.19 einen Informationsstand in der Innenstadt durchgeführt. Bei den Gesprächen wurde deutlich, dass es hier noch deutlichen Aufklärungsbedarf gibt. Der Anteil, der über kosmetische Artikel in die Umwelt gelangt, ist zwar gering, aber hier kann jede/r durch eigenes Handeln zur Verringerung beitragen.
Weitere Informationen:

Der BUND-Einkaufsratgeber/Mikroplastik in Kosmetika:
https://www.bund.net/service/publikationen/detail/publication/bund-einkaufsratgeber-mikroplastik/    Mehr »


 


 

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